TAG | Sörnewitz

Aug/11

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Impressionen | August 2011

 

Bildquelle: Daniel Scholz, freischaffender Fotograf, fotura.com

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Jul/11

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Beitrag zum Richtfest | Coswiger Infokanal K3

Jul/11

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Pressemitteilung | Richtfest 24.06.2011

SUPERIORE FEIERT RICHTFEST

Bereits Ende August will der Internet-Weinversand von Dresden nach Coswig ziehen – mit 160.000 Flaschen und einem ausgetüftelten Energiekonzept.

Grund zum Anstoßen hatte am 24. Juni der “Noch-Dresdner” Internet-Weinversand SUPERIORE.DE. Die Geschäftsführer Lutz Heimrich und Mirjam Schwarzkopf feierten mit Bauschaffenden, Partnern, Nachbarn und Freunden Richtfest an ihrem künftigen Domizil – dem 100 Meter langen, alten Hauptgebäude  der ehemaligen Elektrowärme Sörnewitz (EWS) in Coswig. Weil ihr bisheriger Firmensitz am Felsenkeller am Rande Dresdens zu klein geworden ist, kauften sie nach fast 20 Jahren Leerstand den markanten, dreistöckigen Backsteinbau an der Köhlerstraße zwischen Radebeul und Meißen.

Nach dem Tag des Feierns ging’s jedoch auf der riesigen Baustelle sofort weiter. Die Zeit drängt.
Schon im August will SUPERIORE.DE mit 160.000 Flaschen italienischer Spitzenweine umziehen.
Mitte 2010 ließ die GmbH das Gebäude entkernen, Elektroleitungen und Heizungsrohre entfernen,
Wände und Fenster beseitigen. Seither kümmern sich 120 Arbeiter um den Wiederaufbau. 480 Tonnen Bauschutt wurden beseitigt, 15 Kilometer Elektroleitungen verlegt.

Nun ist der Rohbau abgeschlossen, das Dach gedeckt. Bereits über 5.000 schadhafte Ziegel des roten Baus wurden ausgetauscht, weitere 2.000 werden es noch. Auch viele der insgesamt stolzen 270 Fenster sind schon erneuert, ebenso die Dachterrassen im Westteil betoniert. Die ersten Treppen wurden bereits eingebaut. Doch jede Menge fehlt auch noch, so etwa der Vier-Tonnen-Lastenaufzug, der künftig im Anbau an der Nordseite die Weine aus dem Lkw ins Lager befördert.

Coswigs Oberbürgermeister Frank Neupold (parteilos) sprach während des Richtfestes von einer “historischen Baustelle” und von einer “kreativen, ehrwürdigen Sanierung eines Industriedenkmals”. Besonders hervorzuheben ist dabei ein fein ausgetüfteltes, kostensparendes energetisches Konzept. Schon im jetzigen Baustand lassen sich konkrete Anzeichen dafür erkennen: So sind in den zwei Lagerräumen auf zwei Etagen (1800 Quadratmeter, bisher: 1200) alle Fenster bereits zugemauert, die Außenwände verdoppelt. Die Luftkammern zwischen der äußeren Ziegelwand und der inneren, extra wärmegedämmten Kalksandsteinwand, werden dabei zudem nachts von Nord nach Süd belüftet. Italienische Spitzenweine lagert man am besten bei gleichmäßigen 16 Grad Celsius und 60 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Da die dicken Mauern durch wärmeabstrahlende Lampen im Inneren nicht ganz zur optimalen Kühlung der Weine ausreichen, braucht es laut Ingenieur Falk Lobers zudem eine Klimaanlage. Aber nur eine kleine. Um die deshalb entstehenden Stromkosten so gering wie möglich zu halten, wird gerade auf dem Dach eine Photovoltaikanlage mit 74 Kilowatt-Peak für den Eigenverbrauch montiert. Im Winter sorgt nicht nur eine Gasheizung für Wärme, sondern auch ein Blockheizkraftwerk. Dies produziert nicht nur Wärme (30 KW Leistung), auch Strom (20 KW). “Durch diese ganzen Maßnahmen sparen wir zwei Drittel an Energieaufwendungen. Und das letzte Drittel produzieren wir selbst”, sagt Lutz Heimrich.

Die denkmalgerechte Sanierung des im Jahr 1905 errichteten Ziegelbaus kostet rund 3,4 Millionen Euro, knapp die Hälfte wird von Brüssel gefördert. Die Mitarbeiterzahl hat SUPERIORE.DE bereits von sechs auf neun erhöht, Tendenz steigend. Das gesamte Gebäude hat 4.500 Quadratmeter Nutzfläche und bietet damit auch noch Platz für ein weiteres Firmenwachstum. Neben dem Weinlager entstehen Büros, die Verpackstation und sogar eine Wohnung – Denn die beiden Geschäftsführer ziehen im Westflügel selbst mit ein.

Insgesamt 1.500 Weine und 150 Brände hat Superiore im Angebot. Fast 40.000 Kunden zählt Heimrich, sie brachten ihm 2010 rund 3,5 Millionen Euro Umsatz.

www.superiore.de und www.bautagebuch.superiore.de

Bildquelle: Daniel Scholz, freischaffender Fotograf, fotura.com

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Mai/11

27

Impressionen | Panorama

Die Spannung steigt. Wer in diesen Tagen die Baustelle des ehem. Hauptgebäudes der EWS besucht, wird unweigerlich feststellen, dass sich nicht nur die Mannstärke der einzelnen Gewerke stark erhöht hat, sondern auch täglich Neues und vor allem von außen Sichtbares entsteht. Während in den Innenbereichen fleißig an der Grobinstallation für Lüftung, Heizung und Sanitär gearbeitet wird, nehmen auf der Nordseite die Verladestation mit künftigem Treppenturm und Lastenaufzug sichbar Formen an. Die ersten Treppen wurden bereits eingebaut und die Decke über EG ist bereits vollständig betoniert. Erst jetzt wird uns so richtig klar, welche Dimensionen der Neubau hat, die Pläne und zwischenzeitlich angefertigten 3D-Visualisierungen werden von der Realität in den Schatten gestellt. Doch im Norden passiert noch mehr: Nach sorgfältigem Abwägen der Vor- und Nachteile haben wir uns dazu entschlossen, den daneben liegenden Altanbau Nord abzureißen und original wieder errichten zu lassen. Sowohl die vergleichbar geringen Mehrkosten für Abriss und Neubau als auch statische Überlegungen haben uns diese Entscheidung letztendlich leicht gemacht.

Auf der Westseite wurden bereits alle neu zu erstellenden Etagen und die Terrassierung betoniert. Aufgrund der schlechten Bausubstanz war hier ab 1.OG leider der Totalabriss nötig. Erstmals erhält man nun einen beeindruckenden Einblick in die zukünftigen Büro- und Wohnungsetagen mit zugehörigen Terrassen, die durch die alten Fassadenteile eingefasst werden. So wird der Gesamteindruck des Gebäudes erhalten und gleichzeitig entsteht ein Wetter- und Sichtschutz.

Derzeit werden in den Lagerräumen und späteren Kommissionierbereichen die vorher sandgestrahlten Ziegelkappendecken gewaschen, bevor sie anschließend nachverfugt und versiegelt werden. Der Einbau der original nachempfundenen Holzfenster geht voran, beginnend im Dachgeschoss von Osten nach Westen. Parallel dazu werden die Fensterlaibungen und der Glattstrich eingebracht, bevor in den nächsten Wochen die Fensterinnen- und -außenbänke folgen werden. Mit den ersten Fenstern kehrt das “Gesicht” und Flair der Traditionsimmobilie zurück, welches in den vergangenen Monaten durch Entkernung und Skelettierung stark in den Hintergrund gerückt war. Mitverantwortlich dafür ist auch die Fassadensanierung, die die über 100 Jahre entstandenen Wunden im Klinkerwerk nach und nach schließt – es wurden bis heute über 4.000 Ziegel ausgetauscht und über 1.000 Metall- und Kleinteile entfernt, ein großes Lob für den Fleiß und die Gewissenhaftigkeit geht damit an die Firma Nüske aus Dresden. Im Nachgang an den Ziegelaustausch wird mit der Schlämmverfügung der Fassade begonnen, bevor dann abschließend hydrophobiert wird. Der Anthrazit-Farbton des Fugenmörtels korrespondiert ideal mit den dunkelgrauen Fenstern und wurde nach historischem Vorbild angemischt, nicht nur ein Zugeständnis an den Denkmalschutz, sondern eine für die Qualität des optischen Gesamtbildes konsequente Entscheidung.

In diesen Tagen werden letzte Abbrucharbeiten am Westgiebel des 3. Obergeschosses vorgenommen. Dieser wird anschließend neu betoniert und der Dachanschluss hergestellt. Dabei wird auch der alte Aufzugsturm saniert, bevor dann ein Wärmedämmverbundsystem angebracht wird.

Auch das Umfeld des Objektes ist in Bewegung. Der Abriss der alten Gebäude durch die Stadt Coswig geht rasant voran – täglich werden tonnenweise Bauschutt, Erdreich und Altmetall abtransportiert. Der Standort verändert täglich sein Gesicht und es wird spannend bleiben.

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Mrz/11

15

Die Gesichter der Baustelle | Teil 10

Ist der Winter wirklich vorbei? Konnten wir nach dem Temperaturschock vom Dezember doch noch den heiligen Petrus auf unsere Seite ziehen?

Glaubt man der Prognose des dt. Wetterdienstes, scheint es tatsächlich so zu sein und wir haben alle Hoffnung, den Bauverzug von nunmehr vier Wochen wieder aufzuholen. Die Bauheizung haben wir aus psychologischen Gründen schon mal abgemeldet und die “längeren Tage” geben Kraft und Zuversicht.

Doch noch sind die Spuren des Winters nicht zu übersehen. So kämpfen wir und auch unsere Nachbarn in der Region derzeit mit einem Grundwasserspiegel von 2,5m unter NN, der unseren Keller nur in Anglerhose betreten lässt. Da die Kellerwände und Stützen wegen des bevorstehenden Terrasseneinbaus Westflügel dringend einer Ertüchtigung bedürfen, pumpen wir nun seit 11. März das Wasser ab. Dank an alle Beteiligten, insbesondere an das Umweltamt, die Untere Wasserbehörde, die WAB Coswig für die unbürokratische und schnelle Unterstützung bei den dafür nötigen Genehmigungsverfahren. Mit der Firma ERGO Umweltinstitut GmbH haben wir letztendlich einen zuverlässigen Partner für die Durchführung der Maßnahme gewinnen können und hoffen, dass wir so in Kürze Baufreiheit im Kellergeschoss erhalten.
 

Im Inneren des Gebäudes begannen die Bauvorleistungen für Ausbau- und Installationsarbeiten. Die Dimensionen der Gewerke Heizung, Klima, Lüftung und Elektro erfordern nicht nur wegen des engen Terminplans eine intensive Abstimmung und Disziplin aller Beteiligten. Die Komplexität des Vorhabens fordert eine hohe Einsatzbereitschaft und ein Mitdenken auf allen Ebenen. Mit den eigentlichen Ausbauarbeiten wird in wenigen Tagen im Hauptgebäude (Mitte) und den Lagerräumen begonnen.

Im Westflügel lässt der mittlerweile erreichte Bautenstand Garagen, Sozialräume, die Erschließung und erste Teilbereiche der Büroetage erkennen. Als Nächstes wird die Schalung für die einzuziehenden Decken vorbereitet, deren Einbau Ende März beginnt. Parallel werden im Mitteltrakt EG und 1. OG die alten Ziegelkappendecken ausgebessert, um sie originalbelassen in Lager und Büroräumen für sich wirken zu lassen.

Auf der Nordseite sind Erdbau- und Gründungsarbeiten für den Anbau Nord in vollem Gange. Hier werden später einmal die LKW-Verladestation, ein Treppenturm und der große Lastenaufzug ihre Heimat finden. Der Turm wird in seiner Anmutung ein modernes und spannendes Pendant zur historischen Gesamtanmutung des Gebäudes bilden.

Die Klinkerfassade wurde mittlerweile gewaschen und von alten Leitungen, Rohren und marodem Ziegelmauerwerk befreit. Derzeit läuft die Ausschreibung zur weiteren Instandsetzung und Ausbesserung, in nunmehr hundert Jahren hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen. Konsens besteht zwischen Bauherr, Architekt und Denkmalbehörde, dass eine sensible Ausbesserung, aber keine großflächige Erneuerung vorgenommen wird – eine Reminiszenz an das Alter und die bewegte Vergangenheit des Gebäudes.

Auf dem Dach blitzt und blinkt es bereits, die Arbeiten am Aluminium-Stehfalzdach gehen zügig voran und werden dieser Tage erstmal vorläufig beendet. Nach Fertigstellung des Nordanbaus und des Giebels West oberhalb der Terrassen werden die Restarbeiten vorgenommen und das Dach endgültig fertiggestellt.

Aber auch das Umfeld wird im wahrsten Sinne des Wortes bewegte Zeiten erleben. So arbeitet die Stadt Coswig nun nach Bewilligung des Förderantrages mit Hochdruck an der Bereinigung des Gesamtareals. Im Rahmen der Herrichtung der Flächen des zukünftigen Gewerbegebietes “EWS” wird kaum ein Stein und kein Stück Erde an seinem Platz bleiben. In Kürze werden einige der alten Gebäudereste der Abrissbirne zum Opfer fallen und die Erschließung des Gesamtareals beginnt. Für uns besonders wichtig: Die neue Gewerbestraße direkt an der Ostseite unseres Gebäudes soll bis August 2011 zumindest bis an die neue Toreinfahrt fertiggestellt sein – eine Herausforderung für die Stadt und eine zwingende Notwendigkeit für unseren reibungslosen Einzug in den neuen Firmensitz. Insofern ist klar: die nächsten Wochen und Monate werden zur großen Aufgabe und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – wir wünschen daher allen Beteiligten und uns einen weiterhin reibungslosen und zügigen Bauverlauf!

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Dez/10

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Die Gesichter der Baustelle | Teil 6

Trotz anhaltender Wintertemperaturen ist in den vergangenen vier Wochen viel auf unserer Baustelle passiert. Die Bauheizung läuft rund um die Uhr und der Heizöllieferant reibt sich – nicht nur wegen der Kälte – die Hände.

Zur Zeit erfolgt der konstruktive Abriss im Westteil des Hauptgebäudes (Terrassierung) und die Umbau- und Sanierungsarbeiten konzentrieren sich auf den Mittel- und Ostteil. Trotz der widrigen Wetterbedingungen werden nach dem letzte Woche erfolgten Einbau der Beton-Bodenplatte im Erdgeschoss bereits erste Innenwände gemauert. Die zukünftige Nutzungssituation zeichnet sich durch den Bau der Brandwände mehr und mehr ab: Der Innenbereich des Erdgeschosses nimmt langsam seine endgültige Form an.

Um weiterhin den ambitionierten Zeitplan zu realisieren und auch bei frostigen Graden auf der Baustelle arbeiten zu können, werden die ca. 250 Fensteröffnungen mit sogenannten “Notfenstern”, bestehend aus Holzrahmen und Baufolie, verschlossen. Des weiteren werden im EG und 1. OG die ersten Fenster mit Sichtmauerwerk geschlossen, um der zukünftigen Nutzung als Weinlager zu entsprechen. Aufgrund der 100 Jahre alten Fassade haben wir bei der Auswahl der hierzu verwendeten Ziegel großes Augenmerk auf Form, Beschaffenheit und Brenngrad gelegt.

Der Bestandsaufzug wurde komplett demontiert und der Aufzugsschacht für den Einbau des “Nachfolgers” vorbereitet. Die Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten werden derzeit wetterbedingt auf die Vorbereitung der nächsten Arbeitsschritte und die Ausführung von Werkstattarbeiten reduziert.

Weitere Maßnahmen, die derzeit ausgeschrieben und verhandelt werden, sind die Fassadenreinigung und -sanierung, das Rohbau-Los_2 (Neubau Rampe und Treppen-/ Aufzugsturm Nordseite) und die Tiefbau-/ Straßenbauplanung der Freianlagen. Weiterhin wird das energetische Konzept einer Feinplanung unterzogen – hier insbesondere gilt es das Zusammenspiel von BHKW, Photovoltaikanlage und partiellem Fernwärmebezug zu optimieren.

Der zeitige und schneereiche Wintereinbruch ist für alle ausführenden Gewerke eine große Herausforderung und unser besonderer Dank gilt hier allen Bauschaffenden, die einen hohen Einsatz und große Umsicht bei der Arbeitsvorbereitung und bei der Gewährleistung der Baustellensicherheit zeigen.

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Dez/10

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Altes muss Neuem weichen.

Gestern musste der 80 m hohe Schornstein der ehemaligen EWS der Zukunft Tribut zollen. Zum einen war die inzwischen marode Bausubstanz ein Sicherheistrisiko und zum Anderen wird künftig aus der Industriebrache ein vitaler und moderner Gewerbestandort. Auf rund 25 Hektar werden attraktive Gewerbeflächen geschaffen. Möglich wird das der Stadt Coswig durch die in der letzten Woche zugesagten Fördermittel in Höhe von 7,4 Millionen Euro (Gesamtvolumen der Entwicklungskosten: über 8 Millionen) von Bund und Land. Die Schornsteinsprengung und die Übergabe des Fördermittelbescheides sind somit der symbolische Startschuss für den Abriss von 16 Gebäuden auf dem Gelände, anschließend werden öffentliche Ver- und Entsorgungsanlagen für Trink-, Schmutz- und Regenwasser sowie Erschließungsstraßen entstehen.

Gern haben wir für den großen Anlass das gut beheizte Erdgeschoss unseres in Sanierung befindlichen zukünftigen Firmensitzes zur Verfügung gestellt. Unsere Baustelle bot am gestrigen Tag dem sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, Landrat Arndt Steinbach, Coswigs Oberbürgermeister Frank Neupold und über 100 Vertretern aus Politik und Wirtschaft eine optimale Sicht auf die Schornsteinsprengung und die gute Gelegenheit, bei einer geführten Besichtigung viel über den Stand unseres Sanierungsvorhabens zu erfahren.

Wir gratulieren der Stadt Coswig zu diesem wichtigen Meilenstein und sehen uns in unserer vor nunmehr fast zwei Jahren getroffenen Entscheidung bestätigt.

Hier ein visueller Eindruck der Sprengung:

Schornstein-Sprengung Gewerbegebiet Neusörnewitz

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Nov/10

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Die Gesichter der Baustelle | Teil 4

Vor nunmehr acht Wochen wurden die Ausschreibungen für die Gewerke Zimmerei, Dachdecker, Rohbau, Haustechnik und Aufzugbau an je sechs Unternehmen ausgesandt, die von Größe und Referenzen für Leistungen unserer Größenordnung infrage kommen. Anschließend wurden mit den jeweils drei bestbietenden Unternehmen Vertragsverhandlungen geführt und jetzt sind alle o.g. Gewerke beauftragt und es wurde bereits Ende KW 42 mit den ersten Arbeiten begonnen. Alle beauftragten Unternehmen haben ihren Sitz in der Region.

Doch auch auf unserer Baustelle ist in dieser Zeit einiges voran geschritten. Die Sandstrahlarbeiten im Bereich Erdgeschoss, 1. OG, 2. OG sind abgeschlossen und die Stahlträger und Eisenstützen leuchten fast wieder im alten Glanz. Derzeit wird der Korrosionsschutz aufgebracht, welcher die Stützen der ehemaligen EWS für die kommenden Jahrzehnte wappnet. Und schon jetzt versprühen die Stützen und Träger in Verbindung mit den historischen Ziegelkappendecken einen imposanten Charme.

Für die Freiflächenplanung wurde ein erstes Grundlagenkonzept erstellt. Im gesamten Gebäude wurde eine Horizontalabdichtung durchgeführt, die die 100 Jahre alte Bausubstanz vorsorglich gegen möglicherweise aufsteigende Feuchtigkeit schützt.

Die frisch aufgestellten Bau-Container und der mit Spannung erwartete Kran sind nun auch äußerlich deutlich sichtbare Zeichen:  es geht mit großen Schritten voran.

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Mai/10

19

Grußwort der Sparkasse Meißen

Wir freuen uns sehr, dass die Sparkasse Meißen als Partner SUPERIORE.DE auf ihrem weiteren Erfolgsweg begleiten kann.

Der Entschluss von Herrn Heimrich und Frau Schwarzkopf, das Industriedenkmal EWS in Sörnewitz zu sanieren und als Gebäude für ihre Unternehmung einzusetzen, zeigt nicht nur ihre unternehmerische Entschlossenheit, sondern auch die kreative Vorstellungskraft, den Charme eines alten Monuments wieder aufleben zu lassen. Denn was passt besser zu italienischen Weinen, Grappa und delikaten Köstlichkeiten, als historisches Backsteingemäuer mit vielfältiger Geschichte, verpackt in neuem Gewand.

Auch wenn der Versand der Produkte ausschließlich über das Internet erfolgt, so wird das Bild von SUPERIORE.DE vollkommener.

Sicherlich sieht der eine oder andere Bewohner unseres Landkreises SUPERIORE.DE als Wettbewerber zu den regionalen Winzern – jedoch wissen die Kenner und Liebhaber der sächsischen und italienischen Weine die jeweils einzigartigen Charaktere zu schätzen.

Wir begleiten Herrn Heimrich, Frau Schwarzkopf und die Mitarbeiter der SUPERIORE.DE gern weiter auf Ihrem Weg und freuen uns auch zukünftig über die Nutzen stiftende Zusammenarbeit.

Sparkasse Meißen, Der Vorstand

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Mai/10

6

Öffentliche Vorstellung.

Im Rahmen der öffentlich/nicht öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung am 05.05.2010 hatten wir gemeinsam mit Architekt Ader die gute Gelegenheit, unser Unternehmen und das Bauvorhaben “Sanierung ehemaligen Hauptgebäude EWS Neusörnewitz” vorzustellen. Zahlreich vertretene Stadträte, Pressevertreter und die Öffentlichkeit waren interessiert an der Entwurfsplanung und dem Farbkonzept für die geschichtsträchtige EWS.

Für die uns eingeräumte Zeit und das positive Feedback, insbesondere durch Herrn Oberbürgermeister Frank Neupold, möchten wir uns herzlich bedanken und stehen bei weiteren Fragen gern zur Verfügung!

kontakt@superiore.de / Lutz Heimrich

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Apr/10

21

Gute Aussichten.

Die ehemalige EWS steht nicht nur für sich mit einer imposanten Geschichte und bedeutenden Architektur, sondern auch inmitten einer wunderschönen, malerischen Landschaft. Auf Erkundungstour entlang der Sächsischen Weinstraße haben wir einige Impressionen der Region festgehalten.

Das kleinste sächsische Gebirge, das Spaargebirge, überzeugt, denn vom Aussichtspunkt Deutsche Bosel hat man einen herrlichen, weitläufigen Blick über den Elbtalkessel.

Direkt unterhalb der markanten Boselspitze schließen sich die Rebhänge und der Meißner Kapitelberg an, eine der besten Weinlagen Sachsens. Die Sächsische Weinstraße, Sörnewitz und das Spaargebirge sind wahrhaftig einen Ausflug wert.

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