TAG | Lager für Spitzenweine

Sep/10

13

Die Gesichter der Baustelle | Teil 3

Es ist vollbracht: Das Gebäude ist beräumt, entkernt und besenrein.
Zwei Monate mit viel Tatkraft, Staub und Baulärm haben sich wahrhaftig gelohnt und offenbaren das imponierende Ergebnis:  Um 476 Tonnen Bauschutt, 215 Tonnen Baumischabfall, 82 Tonnen Altholz und 43 Tonnen weiteren Schrott ist das Industriedenkmal beräumt worden. Des weiteren wurden 7 km (1,80 Tonnen) alte Elektroleitungen entfernt. Die gesamte Entsorgung wurde unter Begleitung eines unabhängigen Sachverständigen und des Umweltamtes Kreis Meißen ordnungsgemäß durchgeführt.

Der erste Bauabschnitt ist Geschichte und die beeindruckenden Zahlen präsentieren sich direkt im Gebäude in ihrer schönsten Form: Die Etagen zeigen sich jetzt in Ihrer vollen Größe und spiegeln imposant die Dimension unseres Vorhabens wider. Während nun bereits die Ziegelkappendecken, Stahlsäulen und Stahlträger mittels Sandstrahlen freigelegt und gereinigt werden, gehen die Ausschreibungen und Vertragsverhandlungen für Rohbau, Dach, Fenster und Fassade in die heiße Phase.
Bis Ende des Monats wird der Bauwasseranschluss gelegt sein und dann wird der eigentliche Bau beginnen. Es bleibt also garantiert spannend!

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Mai/10

21

Schritt für Schritt.

Wir fiebern dem Baubeginn entgegen. Auch wenn momentan an der ehemaligen EWS noch alles ruhig erscheint, stehen wir mit den Vorbereitungen für die Sanierung in den Startlöchern. Auf Planungsebene wird selbstverständlich mit Hochdruck gearbeitet, hier ein paar aktuelle Skizzen der Sanierungskonzeption für den Westflügel.

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Mai/10

6

Öffentliche Vorstellung.

Im Rahmen der öffentlich/nicht öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung am 05.05.2010 hatten wir gemeinsam mit Architekt Ader die gute Gelegenheit, unser Unternehmen und das Bauvorhaben “Sanierung ehemaligen Hauptgebäude EWS Neusörnewitz” vorzustellen. Zahlreich vertretene Stadträte, Pressevertreter und die Öffentlichkeit waren interessiert an der Entwurfsplanung und dem Farbkonzept für die geschichtsträchtige EWS.

Für die uns eingeräumte Zeit und das positive Feedback, insbesondere durch Herrn Oberbürgermeister Frank Neupold, möchten wir uns herzlich bedanken und stehen bei weiteren Fragen gern zur Verfügung!

kontakt@superiore.de / Lutz Heimrich

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Apr/10

29

Farbe bekennen.

Passend zum allseits sprießenden frühlingshaften Grün wird sich im Zuge der Sanierung bald wieder das kräftige Ziegelrot der Klinkerfassade im besten Licht zeigen.
Hier einige Eindrücke des künftigen Farbkonzeptes. Die charakteristische Optik der ehemaligen EWS wird selbstverständlich erhalten, die seitlichen Anbauten werden hellfarbig verputzt.

Ziel der Fassadengestaltung ist es, die strenge Gliederung des Industriedenkmals zu bewahren und im Altneubau moderne Materialien als Kontrast dem Bestand entgegen zu setzen.

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Apr/10

26

Greifbare Geschichte.

Die Geschichte der ehemaligen EWS ist sichtbar, denn freundlicherweise haben wir einige Original-Pläne des Gebäudes erhalten und nehmen dies als Anlass einmal zurück zu schauen: 1905 wurde das heutige Industriedenkmal erbaut und in den ersten Jahren bis 1922 von der Steingutfabrik AG Sörnewitz genutzt. Ab 1922 ließ sich die Siemens-Elektrowärme-Gesellschaft mbH, Sörnewitz auf weiten Teilen des über zwölf Hektar großen Betriebsgeländes nieder.

Die ehemalige Porzellanfabrik war nun Geschichte, statt Gebrauchskeramik wurden jetzt beheizbare, elektrische Geräte produziert, wie zum Beispiel: Bügeleisen, Brutapparate, Tauchsieder, Lufterhitzer, Wärmespeicher, Kaffee- und Teemaschinen, Küchen- und Tischherde sowie Kochplatten. Später, im Jahr 1946, wurde die Firma enteignet und firmierte seitdem als VEB Elektrowärme Sörnewitz. Die in Sörnewitz ansässigen Unternehmen konnten von einer direkten Verkehrsanbindung profitieren, verfügten Sie doch sehr frühzeitig über eigene Gleisanschlüsse.

Mit der Wende waren auch die Glanzseiten der EWS Geschichte, ein Großteil des Betriebes wurde abgewickelt und die Betriebsflächen in Gewerbegebiete umgewandelt. Das Hauptgebäude steht nun seit über 15 Jahren leer und wird jetzt Schritt für Schritt für die künftige Nutzung als Weinlager und Firmensitz von SUPERIORE.DE entwickelt.

Wir freuen uns das Industriedenkmal auf dem Gelände der ehemaligen EWS zu sanieren und somit endlich wieder mit Leben zu füllen.

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Für die spätere Nutzung des ehemaligen “EWS” auch als Weinlagerstätte wird großes Augenmerk auf die Bauklimatik gelegt. Dipl.-Ing. Falk Lobers beschäftigt sich mit der klimatisch ganzheitlichen Betrachtung von Gebäuden, insbesondere hinsichtlich ihres Wärme- und Feuchtehaushaltes unter Einbeziehung von gebäudetechnischen Gegebenheiten und Anforderungen.

Hier fließen das Gebäude und die Gebäudehülle als Ganzes in die Betrachtung mit ein. Daraus können nicht nur bauliche, sondern auch spezielle haustechnische Anforderungen resultieren.
In unserem Falle werden die Untersuchungen Aufschluss darüber geben, welche nötigen technischen und baulichen Veränderungen vorgenommen werden müssen, um unsere strengen Anforderungen an Temperatur und Luftfeuchtigkeit über den Jahresverlauf zu erfüllen.

Dipl.-Ing. Falk Lobers
IB-LOBERS
Tieckstraße 17
01099 Dresden
Tel. 0351 801 10 55
Fax 0351 801 10 45
www.ib-lobers.de

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