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Apr/11

12

Die Gesichter der Baustelle | Teil 11

Knapp fünf Monate vor der geplanten Fertigstellung hat sich die Mannstärke auf der Baustelle sprunghaft erhöht. Weithin sichtbar stellt sich derzeit die versierte Truppe der Firma Bautenschutz Nüske (Dresden) der großen Herausforderung der Fassadensanierung. Die Problematik der Reparatur einer 100 Jahre alten Fassade steckt im Detail: Welche Klinker werden ausgetauscht, welche im Mauerwerk belassen? Eine schwierige Frage, die bei falscher Beantwortung die Kosten sehr schnell ins Unermessliche steigern lässt. Allein für die Auswahl des Fugenmaterials mussten mehrere Probeflächen angelegt werden.

Desweiteren wurden in der Ziegelei Huber, Graupzig, die entsprechenden Ziegel bemustert. Sie müssen in puncto Brenngrad und Format in das historische Fassadenbild passen und den Anforderungen an den Denkmalschutz gerecht werden. Erst nachdem der Austausch der schadhaften Ziegel und das Verfugen abschnittsweise vollzogen sind, kann das Gerüst “fallen” und der Fenstereinbau durch die Crottendorfer Tischlerhandwerk GmbH erfolgen.

Für die noch anstehenden Roh- und Hochbauarbeiten (Los 2 und 3) wurde erneut das renommierte Unternehmen Rommel Bau Dresden GmbH gewonnen. Schwerpunkte ihrer aktuellen Leistungen sind auf der West-  und Nordseite zu erkennen: Gen Westen werden neue Betondecken eingezogen und schon heute kann man die spätere Terrassierung erkennen. Außerdem wurde die Gründung des Neubaus Nord für die Anlieferung  fertiggestellt. Hier entsteht in Kürze der Hochbau für den neuen Lastenaufzug, der Treppenhausturm und die großzügige Anlieferungszone.

Im Inneren des Gebäudes sind seit zwei Wochen Mitarbeiter der Großenhainer Ausbau GmbH (Großenhain)  damit beschäftigt, vereinzelte Stahlträger und -Säulen mit Trockenbau zu verkleiden. Dies geschieht nur an den Stellen, wo das Brandschutzkonzept es ausdrücklich fordert. Viele der weiteren Stützen im Lagerbereich werden sorgfältig gestrahlt, grundiert und mit entsprechendem Brandschutzanstrich versehen.  In den Lagerbereichen, wo bereits in Längsrichtung Mauerwerk vorgesetzt wurde, werden nun zusätzliche Trockenbauwände mit Wärmedämmung errichtet – eine weitere Maßnahme zur Stabilisierung des erforderlichen Klimas für eine langjährige und fachgerechte Weinlagerung. Nach diesen beiden vorrangigen Aufgaben stehen weitere umfangreiche Verkleidungsmaßnahmen an Lüftungsschacht, im späteren Bürobereich und im Treppenfoyer an.

Parallel dazu hat die Firma A.S.T. GmbH, Dresden, mit den Kernbohrungen für Installationsarbeiten der Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Klima begonnen. Die gesamte Elektroinstallation wird von der Firma Elekto Fröde, Stadt Wehlen, realisiert.

Momentan heißt die große Herausforderung: Punktgenaue Koordination und zeitliche Abstimmung zwischen allen Gewerken. Hier haben die beiden Bauleiter Reinhard Ader (Oberbauleiter) und Rolf-Werner Israel (Bauleitung TGA) voll zu tun, um weiterhin ein gutes Händchen zu beweisen.

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Sep/10

13

Die Gesichter der Baustelle | Teil 3

Es ist vollbracht: Das Gebäude ist beräumt, entkernt und besenrein.
Zwei Monate mit viel Tatkraft, Staub und Baulärm haben sich wahrhaftig gelohnt und offenbaren das imponierende Ergebnis:  Um 476 Tonnen Bauschutt, 215 Tonnen Baumischabfall, 82 Tonnen Altholz und 43 Tonnen weiteren Schrott ist das Industriedenkmal beräumt worden. Des weiteren wurden 7 km (1,80 Tonnen) alte Elektroleitungen entfernt. Die gesamte Entsorgung wurde unter Begleitung eines unabhängigen Sachverständigen und des Umweltamtes Kreis Meißen ordnungsgemäß durchgeführt.

Der erste Bauabschnitt ist Geschichte und die beeindruckenden Zahlen präsentieren sich direkt im Gebäude in ihrer schönsten Form: Die Etagen zeigen sich jetzt in Ihrer vollen Größe und spiegeln imposant die Dimension unseres Vorhabens wider. Während nun bereits die Ziegelkappendecken, Stahlsäulen und Stahlträger mittels Sandstrahlen freigelegt und gereinigt werden, gehen die Ausschreibungen und Vertragsverhandlungen für Rohbau, Dach, Fenster und Fassade in die heiße Phase.
Bis Ende des Monats wird der Bauwasseranschluss gelegt sein und dann wird der eigentliche Bau beginnen. Es bleibt also garantiert spannend!

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Jul/10

19

Die Gesichter der Baustelle | Teil 2

Vor gut drei Wochen wurde im ehemaligen EWS mit der Beräumung begonnen. Nun werden Vorschlaghammer geschwungen, alte Einbauten heraus gestemmt, marode Fenster ausgebaut, Rohrleitungen und Elektrokabel entfernt. Mit dem engagierten Team der Karl Köhler Bau GmbH Heidenau ist Energie in das Industriedenkmal zurückgekehrt.

Bis zur “besenreinen Baustelle” wird es noch einige Tage brauchen, aber schon jetzt kann man sich immer besser in die Planungen hineinversetzen. Das “monumentale Projekt” beginnt seine ehemalige Aura zu entfalten.

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Mai/10

21

Schritt für Schritt.

Wir fiebern dem Baubeginn entgegen. Auch wenn momentan an der ehemaligen EWS noch alles ruhig erscheint, stehen wir mit den Vorbereitungen für die Sanierung in den Startlöchern. Auf Planungsebene wird selbstverständlich mit Hochdruck gearbeitet, hier ein paar aktuelle Skizzen der Sanierungskonzeption für den Westflügel.

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Seit der Gründung der superiore.de GmbH dürfen wir die Geschäftsführung bei der Umsetzung ihrer Ziele begleiten.

Mit dem geplanten Umzug von Dresden in das denkmalgeschützte ehemalige Werksgebäude der Elektrowärme Sörnewitz (EWS) in Coswig steht ein weiterer strategischer Meilenstein bevor.

Das Team der  B & P Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft mbH wünscht Frau Schwarzkopf und Herrn Heimrich viel Kraft und Durchhaltevermögen sowie das nötige Quäntchen Glück bei der Realisierung dieses großen Schrittes.

Herzlichst
B & P Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft mbH

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Lutz Heimrich hat 1990 den Grundstein gelegt für Ost-Deutschlands größte Werbeagentur, die in diesem Jahr ihr 20jähriges begeht. 10 Jahre nach Gründung hat er die Agentur verlassen, wie es in solchen  Fällen ja häufig so klassisch heißt, “um sich neuen Herausforderungen zu stellen”.

Für Lutz Heimrich ist diese Formel echte Lebensmaxime. Sein neues Ziel war es, einen Internethandel mit italienischen Spitzenweinen aufzubauen in Verbindung mit einer technisch maximal ausgereiften Form der Internetpräsentation und Internetdienst- leistung. Und er hatte wie immer den Ehrgeiz, erfolgreich zu sein und Erster zu werden.

10 Jahre später hat sich Lutz Heimrich wieder eine neue Herausforderung gesucht, die Entwicklung der alten Gebäude des EWS Sörnewitz.

Und ich bin mir sicher, daß auch jetzt alle Parameter stimmen, die Lutz Heimrich selbst beeinflussen kann. Wenig zu beeinflussen ist das Quentchen Glück, das auch zum Gelingen gehört. Doch das ist bekanntlich ja dem Tüchtigen “hold”.

Ein kleines Stück wird auch seine ehemalige Agentur dazu beitragen, wenn’s um Werbung und Kommunikation geht. Also viel Erfolg!!!

Dr. Walter Hannot

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Mai/10

19

Grußwort der Sparkasse Meißen

Wir freuen uns sehr, dass die Sparkasse Meißen als Partner SUPERIORE.DE auf ihrem weiteren Erfolgsweg begleiten kann.

Der Entschluss von Herrn Heimrich und Frau Schwarzkopf, das Industriedenkmal EWS in Sörnewitz zu sanieren und als Gebäude für ihre Unternehmung einzusetzen, zeigt nicht nur ihre unternehmerische Entschlossenheit, sondern auch die kreative Vorstellungskraft, den Charme eines alten Monuments wieder aufleben zu lassen. Denn was passt besser zu italienischen Weinen, Grappa und delikaten Köstlichkeiten, als historisches Backsteingemäuer mit vielfältiger Geschichte, verpackt in neuem Gewand.

Auch wenn der Versand der Produkte ausschließlich über das Internet erfolgt, so wird das Bild von SUPERIORE.DE vollkommener.

Sicherlich sieht der eine oder andere Bewohner unseres Landkreises SUPERIORE.DE als Wettbewerber zu den regionalen Winzern – jedoch wissen die Kenner und Liebhaber der sächsischen und italienischen Weine die jeweils einzigartigen Charaktere zu schätzen.

Wir begleiten Herrn Heimrich, Frau Schwarzkopf und die Mitarbeiter der SUPERIORE.DE gern weiter auf Ihrem Weg und freuen uns auch zukünftig über die Nutzen stiftende Zusammenarbeit.

Sparkasse Meißen, Der Vorstand

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Mai/10

6

Öffentliche Vorstellung.

Im Rahmen der öffentlich/nicht öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung am 05.05.2010 hatten wir gemeinsam mit Architekt Ader die gute Gelegenheit, unser Unternehmen und das Bauvorhaben “Sanierung ehemaligen Hauptgebäude EWS Neusörnewitz” vorzustellen. Zahlreich vertretene Stadträte, Pressevertreter und die Öffentlichkeit waren interessiert an der Entwurfsplanung und dem Farbkonzept für die geschichtsträchtige EWS.

Für die uns eingeräumte Zeit und das positive Feedback, insbesondere durch Herrn Oberbürgermeister Frank Neupold, möchten wir uns herzlich bedanken und stehen bei weiteren Fragen gern zur Verfügung!

kontakt@superiore.de / Lutz Heimrich

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Apr/10

29

Farbe bekennen.

Passend zum allseits sprießenden frühlingshaften Grün wird sich im Zuge der Sanierung bald wieder das kräftige Ziegelrot der Klinkerfassade im besten Licht zeigen.
Hier einige Eindrücke des künftigen Farbkonzeptes. Die charakteristische Optik der ehemaligen EWS wird selbstverständlich erhalten, die seitlichen Anbauten werden hellfarbig verputzt.

Ziel der Fassadengestaltung ist es, die strenge Gliederung des Industriedenkmals zu bewahren und im Altneubau moderne Materialien als Kontrast dem Bestand entgegen zu setzen.

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Apr/10

26

Greifbare Geschichte.

Die Geschichte der ehemaligen EWS ist sichtbar, denn freundlicherweise haben wir einige Original-Pläne des Gebäudes erhalten und nehmen dies als Anlass einmal zurück zu schauen: 1905 wurde das heutige Industriedenkmal erbaut und in den ersten Jahren bis 1922 von der Steingutfabrik AG Sörnewitz genutzt. Ab 1922 ließ sich die Siemens-Elektrowärme-Gesellschaft mbH, Sörnewitz auf weiten Teilen des über zwölf Hektar großen Betriebsgeländes nieder.

Die ehemalige Porzellanfabrik war nun Geschichte, statt Gebrauchskeramik wurden jetzt beheizbare, elektrische Geräte produziert, wie zum Beispiel: Bügeleisen, Brutapparate, Tauchsieder, Lufterhitzer, Wärmespeicher, Kaffee- und Teemaschinen, Küchen- und Tischherde sowie Kochplatten. Später, im Jahr 1946, wurde die Firma enteignet und firmierte seitdem als VEB Elektrowärme Sörnewitz. Die in Sörnewitz ansässigen Unternehmen konnten von einer direkten Verkehrsanbindung profitieren, verfügten Sie doch sehr frühzeitig über eigene Gleisanschlüsse.

Mit der Wende waren auch die Glanzseiten der EWS Geschichte, ein Großteil des Betriebes wurde abgewickelt und die Betriebsflächen in Gewerbegebiete umgewandelt. Das Hauptgebäude steht nun seit über 15 Jahren leer und wird jetzt Schritt für Schritt für die künftige Nutzung als Weinlager und Firmensitz von SUPERIORE.DE entwickelt.

Wir freuen uns das Industriedenkmal auf dem Gelände der ehemaligen EWS zu sanieren und somit endlich wieder mit Leben zu füllen.

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Für die spätere Nutzung des ehemaligen “EWS” auch als Weinlagerstätte wird großes Augenmerk auf die Bauklimatik gelegt. Dipl.-Ing. Falk Lobers beschäftigt sich mit der klimatisch ganzheitlichen Betrachtung von Gebäuden, insbesondere hinsichtlich ihres Wärme- und Feuchtehaushaltes unter Einbeziehung von gebäudetechnischen Gegebenheiten und Anforderungen.

Hier fließen das Gebäude und die Gebäudehülle als Ganzes in die Betrachtung mit ein. Daraus können nicht nur bauliche, sondern auch spezielle haustechnische Anforderungen resultieren.
In unserem Falle werden die Untersuchungen Aufschluss darüber geben, welche nötigen technischen und baulichen Veränderungen vorgenommen werden müssen, um unsere strengen Anforderungen an Temperatur und Luftfeuchtigkeit über den Jahresverlauf zu erfüllen.

Dipl.-Ing. Falk Lobers
IB-LOBERS
Tieckstraße 17
01099 Dresden
Tel. 0351 801 10 55
Fax 0351 801 10 45
www.ib-lobers.de

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Apr/10

21

Gute Aussichten.

Die ehemalige EWS steht nicht nur für sich mit einer imposanten Geschichte und bedeutenden Architektur, sondern auch inmitten einer wunderschönen, malerischen Landschaft. Auf Erkundungstour entlang der Sächsischen Weinstraße haben wir einige Impressionen der Region festgehalten.

Das kleinste sächsische Gebirge, das Spaargebirge, überzeugt, denn vom Aussichtspunkt Deutsche Bosel hat man einen herrlichen, weitläufigen Blick über den Elbtalkessel.

Direkt unterhalb der markanten Boselspitze schließen sich die Rebhänge und der Meißner Kapitelberg an, eine der besten Weinlagen Sachsens. Die Sächsische Weinstraße, Sörnewitz und das Spaargebirge sind wahrhaftig einen Ausflug wert.

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