TAG | Baustelle

Feb/11

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Die Gesichter der Baustelle | Teil 9

Ein vorherrschendes Thema bei einer Sanierung dieser Größenordnung über die baukritischen Wintermonate ist natürlich das Wetter. Mit dem bis jetzt recht milden Januar konnten die Arbeiten aller Gewerke wieder mit voller Kraft aufgenommen werden und Tag für Tag ändert die Baustelle stetig ihr Gesicht. Das Fassadengerüst ist bereits seit Anfang des Jahres wieder freigegeben, so dass die Ausführungen der Dachdecker-, Zimmerer-, Abbruch- und Sicherungsarbeiten wieder in vollem Gange sind.

Gerade im Dachbereich zeigen sich große Veränderungen, denn an der Osthälfte werden die Dachverblechungsarbeiten umgesetzt und das erste Dachausstiegsfenster ist bereits gesetzt.

Die Abbrucharbeiten auf der Gebäudewestseite sind im Wesentlichen abgeschlossen und der nun sehr filigran wirkende Gebäudeteil wird durch eine temporäre Sicherungskonstruktion aus massiven Holzbalken gestützt. Doch auch an der Fassade gehen die Arbeiten weiter voran, einen ersten Eindruck über die Schönheit des alten Klinkermauerwerks kann man sich bereits an den frisch gereinigten Flächen verschaffen, das neue Sichtmauerwerk schließt mehr und mehr die optischen Lücken. Optische Lücken anderer Art schließt nun auch ein erstes Holz-Musterfenster mit Sprossenteilung, es fügt sich harmonisch und überzeugend in die historische Fassade ein.

Im Gebäudeinneren vermitteln die neuen Innenwände im EG und 1.OG einen ersten Eindruck des Weinlagers und des Packraumes. Die Skelettkonstruktion aus Stahlträgern und die Gusseisenstützen wurden mit Korrosionsanstrich versiegelt und weitere Brandschutzbeschichtungen mit abschließendem Metallglimmereffekt realisiert – die so veredelten Stützen strahlen nun wieder im alten Glanz.

Auch wenn wir die aktuell eher milden Temperaturen sehr willkommen heißen: die Baustelle ist für den nächsten Schnee- und Kälteschub vorbereitet. Die Baufreiheit für die Ausführung der Rohrinstallation der technischen Gebäudeausrüstung ist realisiert und so steht uns ein weiterer anspruchsvoller Bauabschnitt bevor.

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Nov/10

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Die Gesichter der Baustelle | Teil 5

Ein großes Projekt erfordert großes Gerät. Um die derzeitigen Arbeiten der Zimmerleute am Dach, aber auch die folgenden Gewerke optimal bei ihren Projektausführungen zu unterstützen, steht seit einigen Tagen ein Turmdrehkran auf unserer Baustelle. Der imposante Liebherr  71 K hat eine Hackenhöhe von 23,9 m und einen maximalen Hub von stolzen 6t und wird sicher zu einem verlässlichen Partner der Bauausführenden.

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