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Sanierung

Unser definitiv letzter Bauabschnitt – jetzt geht’s unserer Schokoladenseite ans Leder: In den nächsten Wochen wird die STRABAG die knapp 3.000 qm unserer südlichen Außenanlagen (straßenseitig) renaturieren. Die Leistungen umfassen den Bodenaustausch, Entfernen alter Betonplatten, das fachgerechte Auspflastern unserer alten Schienen und den Zaunbau. Die Krönung: An der Südwand des Gebäudes pflanzen wir 99 Rebstöcke (Phönix), eine sehr robuste weisse Rebsorte. Wann wir zur ersten Verkostung laden, steht allerdings noch in den Sternen – glücklicherweise ist’s auch eine Speisetraube :).

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Okt/11

17

Die Gesichter der Baustelle | Teil 14

Es geht voran: Die Außenanlagen Nordseite sind zu 80 Prozent fertiggestellt. Die Firma STRABAG legt derzeit, nach Asphaltierung der Verkehrswege, die Fußwege an der Gebäudeaußenwand Nord und die Lichtschächte an. So entstehen auch nach und nach auch die Außenbeleuchtung und die zukünftigen Grünflächen. Am 17.10. wird mit der Montage der Zaunanlage und dem Bau der Fußwege begonnen. Der Außenputz Nordseite ist fertiggestellt und die Anstreicher bringen die Farbe auf. Die Fensterbleche werden angebracht.

Die Büroflächen sind, bis auf noch fehlende Türen und Inneneinrichtung, fertig. Die Parkettleger bringen noch das letzte Finish auf. Die große Haupttreppe im Foyer ist im Rohbau fertiggestellt und das Geländer wird angeschweißt. Die Innenbeleuchtung ist in den fertiggestellten Bereichen montiert und betriebsbereit. Derzeit wird am Personenaufzug gearbeitet.

Im Treppenturm Nord sind die Fliesen gelegt und die Fensterbänder eingebaut. Derzeit werden dort weitere Dachdeckerarbeiten vorgenommen und das Treppengeländer montiert.

Die Fußbodenbeschichtungen in den Lager- und Kommissionier-Bereichen sind durchgeführt. Die Sanitär- und Aufenthaltsbereiche für die Mitarbeiter sind zum Großteil fertiggestellt, derzeit laufen hier die Bodenlegearbeiten.

Die Heizanlage ist in Betrieb, das Blockheizkraftwerk wird noch endmontiert. Die Heizkörper sind im gesamten Objekt bereits angeschlossen. Nun folgt die Feinmontage in den Sanitärbereichen. Die gesamte Elektroverteilung ist fertiggestellt, jetzt werden Brandmeldeanlage und Einbruchmelde-anlage installiert und die Restarbeiten für den Einbau der Klimatechnik vorgenommen.

Der Lastenaufzug ist bereits durch den TÜV abgenommen. Verladestation und Schnelllauf-Tore der Firma Hörmann sind eingebaut. Ebenso die meisten Brandschutztüren und Stahltüren an den Lagerbereichen. Die Haupteingangstür Foyer und einige Nebeneingangstüren sind teilweise, soweit bisher möglich, eingebaut.

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Wir als ”versierte” Weintrinker sind natürlich stolz, bei solch einem Großprojekt in Sachen Wein und italienische Feinschmeckereien mit dabei sein zu dürfen. Die Arbeiten gingen zügig voran, erforderten jedoch ein hohes Maß an Koordination. Durch den engen Terminplan es nötig, die Baustelle mit mehreren anderen Gewerken zu teilen. Maler, Fliesenleger, Elektriker und wir als Parkettleger arbeiteten auf engem Raum zusammen. Dies wurde gut gemeistert, nur der Maler hatte nichts zu lachen, er wurde von uns regelrecht getrieben.

Auch die erhöhte Feuchtigkeit stellte ein großes Problem dar, welches die Verlegung des Parketts zeitlich verzögerte. Aus diesem Grunde konnten die geplanten Arbeiten erst später als geplant gestartet werden und wurden zum Teil auch in die Nacht verlegt, um andere Gewerke nicht zu behindern.

Wir wünschen der SUPERIORE.DE GMBH weiterhin viel Erfolg.

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Die Spannung steigt. Wer in diesen Tagen die Baustelle des ehem. Hauptgebäudes der EWS besucht, wird unweigerlich feststellen, dass sich nicht nur die Mannstärke der einzelnen Gewerke stark erhöht hat, sondern auch täglich Neues und vor allem von außen Sichtbares entsteht. Während in den Innenbereichen fleißig an der Grobinstallation für Lüftung, Heizung und Sanitär gearbeitet wird, nehmen auf der Nordseite die Verladestation mit künftigem Treppenturm und Lastenaufzug sichbar Formen an. Die ersten Treppen wurden bereits eingebaut und die Decke über EG ist bereits vollständig betoniert. Erst jetzt wird uns so richtig klar, welche Dimensionen der Neubau hat, die Pläne und zwischenzeitlich angefertigten 3D-Visualisierungen werden von der Realität in den Schatten gestellt. Doch im Norden passiert noch mehr: Nach sorgfältigem Abwägen der Vor- und Nachteile haben wir uns dazu entschlossen, den daneben liegenden Altanbau Nord abzureißen und original wieder errichten zu lassen. Sowohl die vergleichbar geringen Mehrkosten für Abriss und Neubau als auch statische Überlegungen haben uns diese Entscheidung letztendlich leicht gemacht.

Auf der Westseite wurden bereits alle neu zu erstellenden Etagen und die Terrassierung betoniert. Aufgrund der schlechten Bausubstanz war hier ab 1.OG leider der Totalabriss nötig. Erstmals erhält man nun einen beeindruckenden Einblick in die zukünftigen Büro- und Wohnungsetagen mit zugehörigen Terrassen, die durch die alten Fassadenteile eingefasst werden. So wird der Gesamteindruck des Gebäudes erhalten und gleichzeitig entsteht ein Wetter- und Sichtschutz.

Derzeit werden in den Lagerräumen und späteren Kommissionierbereichen die vorher sandgestrahlten Ziegelkappendecken gewaschen, bevor sie anschließend nachverfugt und versiegelt werden. Der Einbau der original nachempfundenen Holzfenster geht voran, beginnend im Dachgeschoss von Osten nach Westen. Parallel dazu werden die Fensterlaibungen und der Glattstrich eingebracht, bevor in den nächsten Wochen die Fensterinnen- und -außenbänke folgen werden. Mit den ersten Fenstern kehrt das “Gesicht” und Flair der Traditionsimmobilie zurück, welches in den vergangenen Monaten durch Entkernung und Skelettierung stark in den Hintergrund gerückt war. Mitverantwortlich dafür ist auch die Fassadensanierung, die die über 100 Jahre entstandenen Wunden im Klinkerwerk nach und nach schließt – es wurden bis heute über 4.000 Ziegel ausgetauscht und über 1.000 Metall- und Kleinteile entfernt, ein großes Lob für den Fleiß und die Gewissenhaftigkeit geht damit an die Firma Nüske aus Dresden. Im Nachgang an den Ziegelaustausch wird mit der Schlämmverfügung der Fassade begonnen, bevor dann abschließend hydrophobiert wird. Der Anthrazit-Farbton des Fugenmörtels korrespondiert ideal mit den dunkelgrauen Fenstern und wurde nach historischem Vorbild angemischt, nicht nur ein Zugeständnis an den Denkmalschutz, sondern eine für die Qualität des optischen Gesamtbildes konsequente Entscheidung.

In diesen Tagen werden letzte Abbrucharbeiten am Westgiebel des 3. Obergeschosses vorgenommen. Dieser wird anschließend neu betoniert und der Dachanschluss hergestellt. Dabei wird auch der alte Aufzugsturm saniert, bevor dann ein Wärmedämmverbundsystem angebracht wird.

Auch das Umfeld des Objektes ist in Bewegung. Der Abriss der alten Gebäude durch die Stadt Coswig geht rasant voran – täglich werden tonnenweise Bauschutt, Erdreich und Altmetall abtransportiert. Der Standort verändert täglich sein Gesicht und es wird spannend bleiben.

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Feb/11

1

Die Gesichter der Baustelle | Teil 9

Ein vorherrschendes Thema bei einer Sanierung dieser Größenordnung über die baukritischen Wintermonate ist natürlich das Wetter. Mit dem bis jetzt recht milden Januar konnten die Arbeiten aller Gewerke wieder mit voller Kraft aufgenommen werden und Tag für Tag ändert die Baustelle stetig ihr Gesicht. Das Fassadengerüst ist bereits seit Anfang des Jahres wieder freigegeben, so dass die Ausführungen der Dachdecker-, Zimmerer-, Abbruch- und Sicherungsarbeiten wieder in vollem Gange sind.

Gerade im Dachbereich zeigen sich große Veränderungen, denn an der Osthälfte werden die Dachverblechungsarbeiten umgesetzt und das erste Dachausstiegsfenster ist bereits gesetzt.

Die Abbrucharbeiten auf der Gebäudewestseite sind im Wesentlichen abgeschlossen und der nun sehr filigran wirkende Gebäudeteil wird durch eine temporäre Sicherungskonstruktion aus massiven Holzbalken gestützt. Doch auch an der Fassade gehen die Arbeiten weiter voran, einen ersten Eindruck über die Schönheit des alten Klinkermauerwerks kann man sich bereits an den frisch gereinigten Flächen verschaffen, das neue Sichtmauerwerk schließt mehr und mehr die optischen Lücken. Optische Lücken anderer Art schließt nun auch ein erstes Holz-Musterfenster mit Sprossenteilung, es fügt sich harmonisch und überzeugend in die historische Fassade ein.

Im Gebäudeinneren vermitteln die neuen Innenwände im EG und 1.OG einen ersten Eindruck des Weinlagers und des Packraumes. Die Skelettkonstruktion aus Stahlträgern und die Gusseisenstützen wurden mit Korrosionsanstrich versiegelt und weitere Brandschutzbeschichtungen mit abschließendem Metallglimmereffekt realisiert – die so veredelten Stützen strahlen nun wieder im alten Glanz.

Auch wenn wir die aktuell eher milden Temperaturen sehr willkommen heißen: die Baustelle ist für den nächsten Schnee- und Kälteschub vorbereitet. Die Baufreiheit für die Ausführung der Rohrinstallation der technischen Gebäudeausrüstung ist realisiert und so steht uns ein weiterer anspruchsvoller Bauabschnitt bevor.

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Dez/10

28

Die Gesichter der Baustelle | Teil 8

Auch wenn der Schnee von außen alles ruhig und bedächtig erscheinen lässt, geht der Geschossbau im Inneren der ehemaligen EWS termingerecht voran. Die Dachfläche ist zu einem Großteil wetterdicht und die Fenster trotzen dem Schnee und eisigem Wind dank der Notbeplanung. Mittels dieser Wetterschutz-Maßnahmen können die innenliegenden Wände gemauert und die Deckenaussparungen gebaut werden. Durch die mit Klinkern ausgemauerten Fensteröffnungen im EG und 1. OG lässt sich langsam das zukünftige Fassadenbild des Weinlagers erahnen.

Die Deckenbereiche für den Einbau der Haupttreppenanlage sind geöffnet und der Wandeinbau in den Obergeschossen wird fortgesetzt. Der Westflügel zeigt sich von außen noch in bekannter Manier, doch die konstruktiven Abbrucharbeiten im Westteil des Gebäudes sind bereits abgeschlossen. Ingenieurtechnische Holzaussteifungen an den freistehenden Klinkeraußenwänden und an den Bestandsdecken dienen der Sicherheit und Lastabtragung und stabilisieren diese Bauteile bis zum Einbau der neuen tragenden Wände und Decken.

Durch das beständige Winterwetter gehören Schneeräumen und Enteisungen auf der Baustelle zum aktuellen Tagesgeschehen. Die Arbeiten an Dach und Fassade wurden derzeit unterbrochen um den Aspekten Sicherheit und Verarbeitung gerecht zu werden.

Nach den Festtagen können die Bauarbeiten im Innenbereich trotz des strengen Winters fortgesetzt werden.

Wir wünschen allen Baubeteiligten schöne, besinnliche Festtage, einen glanzvollen Jahreswechsel und für das neue Jahr nur das Beste, gleiches gilt natürlich auch für unsere Leser. 

Wir freuen uns auf das für uns im besonderen Maße spannende Jahr 2011.

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Dez/10

13

Die Gesichter der Baustelle | Teil 7

Eine zentimeterdicke Schneedecke und dringende Dacharbeiten vertragen sich in der Regel nicht gut. Dennoch hat die Firma Blitzer in den letzten Wochen bereits 80% der gesamten Dachfläche, das bedeutet ca. 15 Tonnen bestehende Schweißbahn demontiert und fachgerecht entsorgt. Die so gerüstete Fläche wurde im Anschluss mit der erforderlichen Dampffolie versehen und derzeit sind bereits 300 qm Aufsparrendämmung fertig gestellt.

Trotz des lang anhaltenden und strengen Wintereinbruchs arbeitet sich das Dachdecker-Team rund um und mit Herrn Keller zügig achsweise vom Ostflügel aus über die gesamte Fläche.

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Dez/10

8

Die Gesichter der Baustelle | Teil 6

Trotz anhaltender Wintertemperaturen ist in den vergangenen vier Wochen viel auf unserer Baustelle passiert. Die Bauheizung läuft rund um die Uhr und der Heizöllieferant reibt sich – nicht nur wegen der Kälte – die Hände.

Zur Zeit erfolgt der konstruktive Abriss im Westteil des Hauptgebäudes (Terrassierung) und die Umbau- und Sanierungsarbeiten konzentrieren sich auf den Mittel- und Ostteil. Trotz der widrigen Wetterbedingungen werden nach dem letzte Woche erfolgten Einbau der Beton-Bodenplatte im Erdgeschoss bereits erste Innenwände gemauert. Die zukünftige Nutzungssituation zeichnet sich durch den Bau der Brandwände mehr und mehr ab: Der Innenbereich des Erdgeschosses nimmt langsam seine endgültige Form an.

Um weiterhin den ambitionierten Zeitplan zu realisieren und auch bei frostigen Graden auf der Baustelle arbeiten zu können, werden die ca. 250 Fensteröffnungen mit sogenannten “Notfenstern”, bestehend aus Holzrahmen und Baufolie, verschlossen. Des weiteren werden im EG und 1. OG die ersten Fenster mit Sichtmauerwerk geschlossen, um der zukünftigen Nutzung als Weinlager zu entsprechen. Aufgrund der 100 Jahre alten Fassade haben wir bei der Auswahl der hierzu verwendeten Ziegel großes Augenmerk auf Form, Beschaffenheit und Brenngrad gelegt.

Der Bestandsaufzug wurde komplett demontiert und der Aufzugsschacht für den Einbau des “Nachfolgers” vorbereitet. Die Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten werden derzeit wetterbedingt auf die Vorbereitung der nächsten Arbeitsschritte und die Ausführung von Werkstattarbeiten reduziert.

Weitere Maßnahmen, die derzeit ausgeschrieben und verhandelt werden, sind die Fassadenreinigung und -sanierung, das Rohbau-Los_2 (Neubau Rampe und Treppen-/ Aufzugsturm Nordseite) und die Tiefbau-/ Straßenbauplanung der Freianlagen. Weiterhin wird das energetische Konzept einer Feinplanung unterzogen – hier insbesondere gilt es das Zusammenspiel von BHKW, Photovoltaikanlage und partiellem Fernwärmebezug zu optimieren.

Der zeitige und schneereiche Wintereinbruch ist für alle ausführenden Gewerke eine große Herausforderung und unser besonderer Dank gilt hier allen Bauschaffenden, die einen hohen Einsatz und große Umsicht bei der Arbeitsvorbereitung und bei der Gewährleistung der Baustellensicherheit zeigen.

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Nov/10

2

Die Gesichter der Baustelle | Teil 4

Vor nunmehr acht Wochen wurden die Ausschreibungen für die Gewerke Zimmerei, Dachdecker, Rohbau, Haustechnik und Aufzugbau an je sechs Unternehmen ausgesandt, die von Größe und Referenzen für Leistungen unserer Größenordnung infrage kommen. Anschließend wurden mit den jeweils drei bestbietenden Unternehmen Vertragsverhandlungen geführt und jetzt sind alle o.g. Gewerke beauftragt und es wurde bereits Ende KW 42 mit den ersten Arbeiten begonnen. Alle beauftragten Unternehmen haben ihren Sitz in der Region.

Doch auch auf unserer Baustelle ist in dieser Zeit einiges voran geschritten. Die Sandstrahlarbeiten im Bereich Erdgeschoss, 1. OG, 2. OG sind abgeschlossen und die Stahlträger und Eisenstützen leuchten fast wieder im alten Glanz. Derzeit wird der Korrosionsschutz aufgebracht, welcher die Stützen der ehemaligen EWS für die kommenden Jahrzehnte wappnet. Und schon jetzt versprühen die Stützen und Träger in Verbindung mit den historischen Ziegelkappendecken einen imposanten Charme.

Für die Freiflächenplanung wurde ein erstes Grundlagenkonzept erstellt. Im gesamten Gebäude wurde eine Horizontalabdichtung durchgeführt, die die 100 Jahre alte Bausubstanz vorsorglich gegen möglicherweise aufsteigende Feuchtigkeit schützt.

Die frisch aufgestellten Bau-Container und der mit Spannung erwartete Kran sind nun auch äußerlich deutlich sichtbare Zeichen:  es geht mit großen Schritten voran.

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Sep/10

13

Die Gesichter der Baustelle | Teil 3

Es ist vollbracht: Das Gebäude ist beräumt, entkernt und besenrein.
Zwei Monate mit viel Tatkraft, Staub und Baulärm haben sich wahrhaftig gelohnt und offenbaren das imponierende Ergebnis:  Um 476 Tonnen Bauschutt, 215 Tonnen Baumischabfall, 82 Tonnen Altholz und 43 Tonnen weiteren Schrott ist das Industriedenkmal beräumt worden. Des weiteren wurden 7 km (1,80 Tonnen) alte Elektroleitungen entfernt. Die gesamte Entsorgung wurde unter Begleitung eines unabhängigen Sachverständigen und des Umweltamtes Kreis Meißen ordnungsgemäß durchgeführt.

Der erste Bauabschnitt ist Geschichte und die beeindruckenden Zahlen präsentieren sich direkt im Gebäude in ihrer schönsten Form: Die Etagen zeigen sich jetzt in Ihrer vollen Größe und spiegeln imposant die Dimension unseres Vorhabens wider. Während nun bereits die Ziegelkappendecken, Stahlsäulen und Stahlträger mittels Sandstrahlen freigelegt und gereinigt werden, gehen die Ausschreibungen und Vertragsverhandlungen für Rohbau, Dach, Fenster und Fassade in die heiße Phase.
Bis Ende des Monats wird der Bauwasseranschluss gelegt sein und dann wird der eigentliche Bau beginnen. Es bleibt also garantiert spannend!

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Jul/10

19

Die Gesichter der Baustelle | Teil 2

Vor gut drei Wochen wurde im ehemaligen EWS mit der Beräumung begonnen. Nun werden Vorschlaghammer geschwungen, alte Einbauten heraus gestemmt, marode Fenster ausgebaut, Rohrleitungen und Elektrokabel entfernt. Mit dem engagierten Team der Karl Köhler Bau GmbH Heidenau ist Energie in das Industriedenkmal zurückgekehrt.

Bis zur “besenreinen Baustelle” wird es noch einige Tage brauchen, aber schon jetzt kann man sich immer besser in die Planungen hineinversetzen. Das “monumentale Projekt” beginnt seine ehemalige Aura zu entfalten.

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Jul/10

2

Die Gesichter der Baustelle | Teil 1

So muss eine Baustelle aussehen: Bauschild, Bauzaun und die Jungs mit dem Sixpack aus der Coca-Cola-Werbung kommen bestimmt auch noch … Seit letzter Woche beginnen wir mit den ersten “Aufräumarbeiten”.

Das dazugehörige Leistungsverzeichnis für die Beräumung und das Entfernen alter Elektroleitungen, Heizungsrohre, Trennwände und Fenster ist gut 30 Seiten stark. Ein 8-köpfiges Team der Karl Köhler Bau GmbH aus Heidenau sind emsig am Werk und schwitzen hoffentlich nicht zu sehr bei derzeit 35°C. Alle demontierten Materialien und Baustoffe werden nach Art und Zusammensetzung säuberlich getrennt in separate Container verbracht, der gesamte Prozess inkl. der ordnungsgemäßen Entsorgung wird in enger Abstimmung mit dem Umweltamt des Landkreises Meißen durch einen unabhängigen Gutachter begleitet und dokumentiert.

Schon jetzt kommen die über 100 Jahre alten ”heiligen Hallen” ganz neu zur Geltung und geben einen ersten Eindruck der Großzügigkeit der zukünftigen Lager- und Arbeitsflächen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 23.07.2010 abgeschlossen sein.

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