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Wir als ”versierte” Weintrinker sind natürlich stolz, bei solch einem Großprojekt in Sachen Wein und italienische Feinschmeckereien mit dabei sein zu dürfen. Die Arbeiten gingen zügig voran, erforderten jedoch ein hohes Maß an Koordination. Durch den engen Terminplan es nötig, die Baustelle mit mehreren anderen Gewerken zu teilen. Maler, Fliesenleger, Elektriker und wir als Parkettleger arbeiteten auf engem Raum zusammen. Dies wurde gut gemeistert, nur der Maler hatte nichts zu lachen, er wurde von uns regelrecht getrieben.

Auch die erhöhte Feuchtigkeit stellte ein großes Problem dar, welches die Verlegung des Parketts zeitlich verzögerte. Aus diesem Grunde konnten die geplanten Arbeiten erst später als geplant gestartet werden und wurden zum Teil auch in die Nacht verlegt, um andere Gewerke nicht zu behindern.

Wir wünschen der SUPERIORE.DE GMBH weiterhin viel Erfolg.

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Die Spannung steigt. Wer in diesen Tagen die Baustelle des ehem. Hauptgebäudes der EWS besucht, wird unweigerlich feststellen, dass sich nicht nur die Mannstärke der einzelnen Gewerke stark erhöht hat, sondern auch täglich Neues und vor allem von außen Sichtbares entsteht. Während in den Innenbereichen fleißig an der Grobinstallation für Lüftung, Heizung und Sanitär gearbeitet wird, nehmen auf der Nordseite die Verladestation mit künftigem Treppenturm und Lastenaufzug sichbar Formen an. Die ersten Treppen wurden bereits eingebaut und die Decke über EG ist bereits vollständig betoniert. Erst jetzt wird uns so richtig klar, welche Dimensionen der Neubau hat, die Pläne und zwischenzeitlich angefertigten 3D-Visualisierungen werden von der Realität in den Schatten gestellt. Doch im Norden passiert noch mehr: Nach sorgfältigem Abwägen der Vor- und Nachteile haben wir uns dazu entschlossen, den daneben liegenden Altanbau Nord abzureißen und original wieder errichten zu lassen. Sowohl die vergleichbar geringen Mehrkosten für Abriss und Neubau als auch statische Überlegungen haben uns diese Entscheidung letztendlich leicht gemacht.

Auf der Westseite wurden bereits alle neu zu erstellenden Etagen und die Terrassierung betoniert. Aufgrund der schlechten Bausubstanz war hier ab 1.OG leider der Totalabriss nötig. Erstmals erhält man nun einen beeindruckenden Einblick in die zukünftigen Büro- und Wohnungsetagen mit zugehörigen Terrassen, die durch die alten Fassadenteile eingefasst werden. So wird der Gesamteindruck des Gebäudes erhalten und gleichzeitig entsteht ein Wetter- und Sichtschutz.

Derzeit werden in den Lagerräumen und späteren Kommissionierbereichen die vorher sandgestrahlten Ziegelkappendecken gewaschen, bevor sie anschließend nachverfugt und versiegelt werden. Der Einbau der original nachempfundenen Holzfenster geht voran, beginnend im Dachgeschoss von Osten nach Westen. Parallel dazu werden die Fensterlaibungen und der Glattstrich eingebracht, bevor in den nächsten Wochen die Fensterinnen- und -außenbänke folgen werden. Mit den ersten Fenstern kehrt das “Gesicht” und Flair der Traditionsimmobilie zurück, welches in den vergangenen Monaten durch Entkernung und Skelettierung stark in den Hintergrund gerückt war. Mitverantwortlich dafür ist auch die Fassadensanierung, die die über 100 Jahre entstandenen Wunden im Klinkerwerk nach und nach schließt – es wurden bis heute über 4.000 Ziegel ausgetauscht und über 1.000 Metall- und Kleinteile entfernt, ein großes Lob für den Fleiß und die Gewissenhaftigkeit geht damit an die Firma Nüske aus Dresden. Im Nachgang an den Ziegelaustausch wird mit der Schlämmverfügung der Fassade begonnen, bevor dann abschließend hydrophobiert wird. Der Anthrazit-Farbton des Fugenmörtels korrespondiert ideal mit den dunkelgrauen Fenstern und wurde nach historischem Vorbild angemischt, nicht nur ein Zugeständnis an den Denkmalschutz, sondern eine für die Qualität des optischen Gesamtbildes konsequente Entscheidung.

In diesen Tagen werden letzte Abbrucharbeiten am Westgiebel des 3. Obergeschosses vorgenommen. Dieser wird anschließend neu betoniert und der Dachanschluss hergestellt. Dabei wird auch der alte Aufzugsturm saniert, bevor dann ein Wärmedämmverbundsystem angebracht wird.

Auch das Umfeld des Objektes ist in Bewegung. Der Abriss der alten Gebäude durch die Stadt Coswig geht rasant voran – täglich werden tonnenweise Bauschutt, Erdreich und Altmetall abtransportiert. Der Standort verändert täglich sein Gesicht und es wird spannend bleiben.

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Apr/11

12

Die Gesichter der Baustelle | Teil 11

Knapp fünf Monate vor der geplanten Fertigstellung hat sich die Mannstärke auf der Baustelle sprunghaft erhöht. Weithin sichtbar stellt sich derzeit die versierte Truppe der Firma Bautenschutz Nüske (Dresden) der großen Herausforderung der Fassadensanierung. Die Problematik der Reparatur einer 100 Jahre alten Fassade steckt im Detail: Welche Klinker werden ausgetauscht, welche im Mauerwerk belassen? Eine schwierige Frage, die bei falscher Beantwortung die Kosten sehr schnell ins Unermessliche steigern lässt. Allein für die Auswahl des Fugenmaterials mussten mehrere Probeflächen angelegt werden.

Desweiteren wurden in der Ziegelei Huber, Graupzig, die entsprechenden Ziegel bemustert. Sie müssen in puncto Brenngrad und Format in das historische Fassadenbild passen und den Anforderungen an den Denkmalschutz gerecht werden. Erst nachdem der Austausch der schadhaften Ziegel und das Verfugen abschnittsweise vollzogen sind, kann das Gerüst “fallen” und der Fenstereinbau durch die Crottendorfer Tischlerhandwerk GmbH erfolgen.

Für die noch anstehenden Roh- und Hochbauarbeiten (Los 2 und 3) wurde erneut das renommierte Unternehmen Rommel Bau Dresden GmbH gewonnen. Schwerpunkte ihrer aktuellen Leistungen sind auf der West-  und Nordseite zu erkennen: Gen Westen werden neue Betondecken eingezogen und schon heute kann man die spätere Terrassierung erkennen. Außerdem wurde die Gründung des Neubaus Nord für die Anlieferung  fertiggestellt. Hier entsteht in Kürze der Hochbau für den neuen Lastenaufzug, der Treppenhausturm und die großzügige Anlieferungszone.

Im Inneren des Gebäudes sind seit zwei Wochen Mitarbeiter der Großenhainer Ausbau GmbH (Großenhain)  damit beschäftigt, vereinzelte Stahlträger und -Säulen mit Trockenbau zu verkleiden. Dies geschieht nur an den Stellen, wo das Brandschutzkonzept es ausdrücklich fordert. Viele der weiteren Stützen im Lagerbereich werden sorgfältig gestrahlt, grundiert und mit entsprechendem Brandschutzanstrich versehen.  In den Lagerbereichen, wo bereits in Längsrichtung Mauerwerk vorgesetzt wurde, werden nun zusätzliche Trockenbauwände mit Wärmedämmung errichtet – eine weitere Maßnahme zur Stabilisierung des erforderlichen Klimas für eine langjährige und fachgerechte Weinlagerung. Nach diesen beiden vorrangigen Aufgaben stehen weitere umfangreiche Verkleidungsmaßnahmen an Lüftungsschacht, im späteren Bürobereich und im Treppenfoyer an.

Parallel dazu hat die Firma A.S.T. GmbH, Dresden, mit den Kernbohrungen für Installationsarbeiten der Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Klima begonnen. Die gesamte Elektroinstallation wird von der Firma Elekto Fröde, Stadt Wehlen, realisiert.

Momentan heißt die große Herausforderung: Punktgenaue Koordination und zeitliche Abstimmung zwischen allen Gewerken. Hier haben die beiden Bauleiter Reinhard Ader (Oberbauleiter) und Rolf-Werner Israel (Bauleitung TGA) voll zu tun, um weiterhin ein gutes Händchen zu beweisen.

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Für die spätere Nutzung des ehemaligen “EWS” auch als Weinlagerstätte wird großes Augenmerk auf die Bauklimatik gelegt. Dipl.-Ing. Falk Lobers beschäftigt sich mit der klimatisch ganzheitlichen Betrachtung von Gebäuden, insbesondere hinsichtlich ihres Wärme- und Feuchtehaushaltes unter Einbeziehung von gebäudetechnischen Gegebenheiten und Anforderungen.

Hier fließen das Gebäude und die Gebäudehülle als Ganzes in die Betrachtung mit ein. Daraus können nicht nur bauliche, sondern auch spezielle haustechnische Anforderungen resultieren.
In unserem Falle werden die Untersuchungen Aufschluss darüber geben, welche nötigen technischen und baulichen Veränderungen vorgenommen werden müssen, um unsere strengen Anforderungen an Temperatur und Luftfeuchtigkeit über den Jahresverlauf zu erfüllen.

Dipl.-Ing. Falk Lobers
IB-LOBERS
Tieckstraße 17
01099 Dresden
Tel. 0351 801 10 55
Fax 0351 801 10 45
www.ib-lobers.de

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Die GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik blickt mit ihren Vorgängerbüros Dr. Schweikert und Geyer-Hettler-Joswig auf eine über 40-jährige, erfolgreiche Tätigkeit zurück. Herr Dipl. Ing. Andreas Lindenthal begleitet uns insbesondere bei der Beräumung und Entkernung in enger Abstimmung mit dem Umweltamt des LRA Meißen.

GHJ Ingenieurgesellschaft für Geo- und Umwelttechnik mbH & Co. KG
Bayreuther Straße 29, 01187 Dresden
Tel. 0351  47 96 50-96
Fax 0721  47 96 50-97
www.ghj.de

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Apr/10

20

Ingenieurgruppe Bau GmbH & Co. KG

Mit den Bereichen Tragwerksplanung + Brandschutz- konzept wurde die Dresdner Ingenieurgruppe Bau GmbH & Co. KG beauftragt.

Wir freuen uns sehr, mit Herrn Dipl. Ing. Hartmut Klimm einen ausgewiesenen Fachmann mit jahrzehntelanger Berufserfahrung für unser Projekt gewonnen zu haben.

Ingenieurgruppe Bau GmbH & Co. KG
Bayreuther Str. 29, 01187 Dresden
Tel.  0351 47 96 50-0
Fax  0351 47 96 50-50

www.ingenieurgruppe-bau.de

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