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Ehemalige Elektrowärme Sörnewitz · Firmensitz · Impressionen · Sanierung Industriedenkmal · superiore.de
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Die Gesichter der Baustelle | Teil 15
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Bildquelle: Daniel Scholz, freischaffender Fotograf, fotura.com
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Die Gesichter der Baustelle | Teil 14
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Es geht voran: Die Außenanlagen Nordseite sind zu 80 Prozent fertiggestellt. Die Firma STRABAG legt derzeit, nach Asphaltierung der Verkehrswege, die Fußwege an der Gebäudeaußenwand Nord und die Lichtschächte an. So entstehen auch nach und nach auch die Außenbeleuchtung und die zukünftigen Grünflächen. Am 17.10. wird mit der Montage der Zaunanlage und dem Bau der Fußwege begonnen. Der Außenputz Nordseite ist fertiggestellt und die Anstreicher bringen die Farbe auf. Die Fensterbleche werden angebracht.
Die Büroflächen sind, bis auf noch fehlende Türen und Inneneinrichtung, fertig. Die Parkettleger bringen noch das letzte Finish auf. Die große Haupttreppe im Foyer ist im Rohbau fertiggestellt und das Geländer wird angeschweißt. Die Innenbeleuchtung ist in den fertiggestellten Bereichen montiert und betriebsbereit. Derzeit wird am Personenaufzug gearbeitet.
Im Treppenturm Nord sind die Fliesen gelegt und die Fensterbänder eingebaut. Derzeit werden dort weitere Dachdeckerarbeiten vorgenommen und das Treppengeländer montiert.
Die Fußbodenbeschichtungen in den Lager- und Kommissionier-Bereichen sind durchgeführt. Die Sanitär- und Aufenthaltsbereiche für die Mitarbeiter sind zum Großteil fertiggestellt, derzeit laufen hier die Bodenlegearbeiten.
Die Heizanlage ist in Betrieb, das Blockheizkraftwerk wird noch endmontiert. Die Heizkörper sind im gesamten Objekt bereits angeschlossen. Nun folgt die Feinmontage in den Sanitärbereichen. Die gesamte Elektroverteilung ist fertiggestellt, jetzt werden Brandmeldeanlage und Einbruchmelde-anlage installiert und die Restarbeiten für den Einbau der Klimatechnik vorgenommen.
Der Lastenaufzug ist bereits durch den TÜV abgenommen. Verladestation und Schnelllauf-Tore der Firma Hörmann sind eingebaut. Ebenso die meisten Brandschutztüren und Stahltüren an den Lagerbereichen. Die Haupteingangstür Foyer und einige Nebeneingangstüren sind teilweise, soweit bisher möglich, eingebaut.
Anstreicher · Außenanlagen · Außenbeleuchtung · Außenputz · Blockheizkraftwerk · Bodenlegearbeiten · Brandschutztüren · Elektroverteilung · Heizanlage · Innenbeleuchtung · Inneneinrichtung · Lastenaufzug · Parkettleger · Sanitärbereichen · STRABAG · Treppengeländer · Zaunanlage
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Grußwort von Reichelt – die Einrichter OHG | Natürlich Apfel Parkett
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Wir als ”versierte” Weintrinker sind natürlich stolz, bei solch einem Großprojekt in Sachen Wein und italienische Feinschmeckereien mit dabei sein zu dürfen. Die Arbeiten gingen zügig voran, erforderten jedoch ein hohes Maß an Koordination. Durch den engen Terminplan es nötig, die Baustelle mit mehreren anderen Gewerken zu teilen. Maler, Fliesenleger, Elektriker und wir als Parkettleger arbeiteten auf engem Raum zusammen. Dies wurde gut gemeistert, nur der Maler hatte nichts zu lachen, er wurde von uns regelrecht getrieben.
Auch die erhöhte Feuchtigkeit stellte ein großes Problem dar, welches die Verlegung des Parketts zeitlich verzögerte. Aus diesem Grunde konnten die geplanten Arbeiten erst später als geplant gestartet werden und wurden zum Teil auch in die Nacht verlegt, um andere Gewerke nicht zu behindern.
Wir wünschen der SUPERIORE.DE GMBH weiterhin viel Erfolg.
Grußwort · Natürlich Apfel Parkett · Parkettlegearbeiten · Parkettleger · Reichelt - die Einrichter · René Ebert
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EWS-Gebäude von einst ist bald Weinlager | DNN 1./2.10.2011
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EWS-GEBÄUDE VON EINST IST BALD WEINLAGER
„Superiore.de“ zieht mit leichter Verspätung ein
Coswig. Kämmerer und Bürgermeister Thomas Schubert (parteilos) kann sich freuen: zum heutigen Sonnabend will „Superiore.de“-Chef Lutz Heimrich seinen Internetweinhandel in Coswig anmelden. „Mit 3,5 Millionen Euro Jahresumsatz ist er ein Schwergewicht“, sagt Stadtrat Jürgen Splettstößer (DSU).
Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis Heimrich sein Gewerbe auch faktisch komplett aus dem Dresdner Eiswurmlager in das ehemalige Eingangsgebäude der Elektrowärme Sörnewitz (EWS) im Coswiger Ortsteil Neusörnewitz verlagert hat. Die Sanierung des 1905 erbauten Industriedenkmals hat sich als schwieriger herausgestellt als erwartet. Der aus unterschiedlichen Problemen resultierende Bauverzug hat sich auf fünf bis sechs Monate summiert, wie Heimrich schätzt. So sorgt seit November das steigende Grundwasser für feuchte Keller, was sich nur durch den dauerhaften Einsatz von Pumpen lösen ließ. Außerdem sei der beauftragte Haustechniker mitten in den Arbeiten Pleite gegangen.
Darüber hinaus wollte Heimrich nach langen Querelen, wie er sagt, seiner Bauleitung kündigen. Das Büro kam ihm zuvor und kündigte seinerseits, was Heimrich weitere Verzögerungen einbrachte. Um acht Prozent übersteigen die Baukosten das ursprünglich kalkulierte Budget. Sie liegen nun bei drei Millionen Euro, von denen die Hälfte Fördermittel sind.
Trotz aller Schwierigkeiten sei man schon zu 70 Prozent umgezogen, sagt Heimrich. Am Ende sollen 160 000 Weinflaschen in dem Gebäude lagern, die neun Mitarbeiter über das Internet verkaufen.
Der Bau soll Mitte Oktober endgültig bezugsfertig werden. Dann rechnet Heimrich zumindest mit der Brandschutztechnischen Prüfung, die Voraussetzung für die Betriebsaufnahme ist. Derzeit wird noch am Anbau auf der Rückseite des Gebäudes gearbeitet, wo Lastenaufzug und Be- und Entladevorrichtungen entstehen. Ebenso ist die Westseite des Gebäuderiegels noch Baustelle. Hier lässt sich Heimrich eine Wohnung einrichten. Dafür hat er extra einen Teil der maroden Bausubstanz abtragen lassen und erhält so eine terrassierte Wohnfläche auf zwei Ebenen mit bestem Blick in Richtung Elbe und Spaargebirge. Spätestens Ende des Jahres will er mit seiner Lebensgefährtin eingezogen sein und dann wie ein Unternehmer alten Stils unter demselben Dach wie sein Gewerbe leben.
Für Coswig bedeutet der Einzug des Weinhändlers neben den zu erwartenden Einnahmen aus der Gewerbesteuer vor allem so eine Art Befreiungsschlag im Gewerbegebiet EWS. Das lag zum großen Teil lange Jahre brach, wird derzeit für 8,2 Millionen Euro saniert, von denen der Freistaat 7,4 Millionen Euro zahlt. Da das Eingangsgebäude als einziges unter Denkmalschutz steht, schien es das gesamte Projekt zu gefährden: Für eine Sanierung war einfach kein Geld da. Entsprechend wurde Heimrich mit seinen Plänen wie ein Heilsbringer empfangen. Diese Rolle ist ihm auch zukünftig zugedacht: Mit seinem Internethandel ist im 17 Hektar großen Gebiet die erste Ansiedlung geschafft. „Und wenn der erste einmal da ist, kommen die anderen nach“, sagt Wirtschaftsförderin Annett Sachers.
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Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten, 1./2.10.2011, Uwe Hoffmann
Bürgermeister Thomas Schubert · DNN · Dresdner Neueste Nachrichten · EWS-Gebäude · Industriedenkmal · Internetweinhandel · Lutz Heimrich · Neusörnewitz · Stadt Coswig · Stadtrat Jürgen Splettstößer · Weinhandel · Wirtschaftsförderin Annett Sachers
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Superiore.de expandiert in Coswig | ihk.wirtschaft 7-8/2011
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RICHTFEST Superiore.de expandiert in Coswig
Der Internet-Weinversand Superiore.de feierte Richtfest. Ende August will das Unternehmen mit 160.000 Flaschen italienischer Spitzenweine von Dresden nach Coswig umziehen.
Das neue Domizil – der 100 Meter lange, dreistöckige Backsteinbau der ehemaligen Elektrowärme Sörnewitz – soll bis dahin denkmalgerecht saniert und den Bedürfnissen des Weinhändlers angepasst sein. Für die richtige Lagerung der Weine im Industriebau sorgt zukünftig ein kostensparendes Energiekonzept. In zwei Lagerräumen auf zwei Etagen wurden dafür alle Fenster zugemauert und die Außenwände verdoppelt. Die Luftkammern zwischen der äußeren Ziegelwand und der inneren, extra wärmegedämmten Kalksandsteinwand, werden dabei nachts belüftet. Auf dem Dach entsteht eine Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch. Im Winter sorgt eine Gasheizung für Wärme.
Ein Blockheizkraftwerk ergänzt den Wärmebedarf und produziert Strom. Mit dem Energiekonzept werden rund zwei Drittel an Energieaufwendungen gespart. Die Sanierung des 1905 errichteten Ziegelbaus kostet rund 3,4 Mio. Euro; knapp die Hälfte wird von Brüssel gefördert. Das gesamte Gebäude hat 4.500 qm Nutzfläche und bietet damit noch Platz für ein weiteres Firmenwachstum. Neben dem Weinlager entstehen Büros, die Verpackstation und eine Wohnung. Insgesamt 1.500 Weine und 150 Brände hat Superiore im Angebot. Mit fast 40.000 Kunden erzielte das Unternehmen 2010 einen Umsatz von rund 3,5 Millionen Euro. (San./M.M.)
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Quelle: ihk.wirtschaft, Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer, 07-08/2011
Backsteinbau · Blockheizkraftwerk · Coswig · ehemaligen Elektrowärme Sörnewitz · Energiekonzept · ihk. wirtschaft · Industriebau · Internet-Weinversand · italienische Spitzenweine · Lutz Heimrich · Photovoltaikanlage · Richtfest · superiore.de · superiore.de GmbH · Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer
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Endspurt am Sörnewitzer Weinlager | Sächsische Zeitung 05. August 2011
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ENDSPURT AM SÖRNEWITZER WEINLAGER
Coswig. Ende August will der Internet-Weinversand Superiore von Dresden nach Coswig ziehen. Der Countdown läuft.
Gewusel überall in und am 100 Meter langen, alten Hauptgebäude der ehemaligen Elektrowärme Sörnewitz (EWS) in Coswig. Hinterm Haus gestaltet die Strabag gerade die Außenanlagen. In dem roten Backsteinbau an der Köhlerstraße laufen die Putzarbeiten und der Trockenbau auf Hochtouren, in einzelnen Bereichen sind bereits die Maler zugegen. Schließlich will der Noch-Dresdner Internet-Weinversand Superiore schon Ende August mit 160 000 Flaschen italienischer Spitzenweine um- und einziehen.
Der Countdown läuft. „Wir haben derzeit sieben bis zehn Tage Verzug“, sagt Geschäftsführer Lutz Heimrich. Zum einen mache die hohe Luftfeuchtigkeit Probleme. Zum anderen sei durch die jüngsten Unwetter Regen eingedrungen und habe etwa Schäden an Trockenbauwänden verursacht.
Doch trotz dieser Probleme geht es immer mehr voran. Bis gestern wurden 90 Prozent der Fassade Südseite fertiggestellt, das Gerüst ist dort bereits zur Hälfte gefallen. Der Einbau der stolzen 300 Fenster wurde laut Heimrich sogar schon abgeschlossen. Auf der Nordseite haben die Vorbereitungen für den Außenputz begonnen.
Auch die Sanitär- und Heizungs-Grobinstallationen sind nahezu fertig. In den Weinlagern nehmen Sprinkleranlage, Lüftungs- und Klimatechnik Form an. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach ist bereits abgenommen, das Blockheizkraftwerk wird Ende August geliefert. Der Vier-Tonnen-Lastenaufzug auf der Nordseite wird durch die Lödige Aufzugstechnik GmbH eingebaut, eine Testfahrt wurde bereits absolviert. Nächste Woche beginnt der Einbau des Personenaufzugs, ebenso der großen, stählernen Haupttreppe im Foyer.
Die denkmalgerechte Sanierung des im Jahr 1905 errichteten Gebäudes kostet rund 3,4 Millionen Euro, knapp die Hälfte wird von Brüssel gefördert.
Noch drei Wochen sind es bis zum Umzug. Es bleibt also spannend. Laut Lutz Heimrich soll dann jedoch sowieso erst mal das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss fertig sein. Seine ebenfalls im Objekt entstehende Wohnung dauere etwas länger.
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Quelle: Sächsische Zeitung, Coswig, Weinböhla, Meißen, 05. August 2011 (Marco Mach/ Fotos: Thomas Kube)
Coswig · Denkmalgerechte Sanierung · Ehemaligen Elektrowärme Sörnewitz (EWS) · Endspurt am Sörnewitzer Weinlager · Lödige Aufzugstechnik GmbH · Lüftungs- und Klimatechnik · Lutz Heimrich · Neusörnewitz · Sächsische Zeitung · Sanitär- und Heizungs-Grobinstallationen · Sörnewitz · STRABAG AG · superiore.de · Vier-Tonnen-Lastenaufzug · Weinlager
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Die Gesichter der Baustelle | Teil 13
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Bis heute wurden 90% der Fassade Südseite fertiggestellt und das Gerüst ist in vielen dieser Bereiche (Süd-Ost-Fassade) bereits gefallen. Der Fenstereinbau wurde abgeschlossen, jetzt beginnen auf der Nordseite die Vorbereitungen für den Außenputz und die Fensterbank-Verblechungen werden vorgenommen.
Mit der Firma STRABAG AG wurde ein versiertes Tiefbauunternehmen verpflichtet, welches zur Zeit die Grundleitungen Entwässerung, Schmutzwasser und die Verkehrsflächen (Zufahrt Rampe, Parkflächen, Fußwege) Nordseite erstellt. Bezüglich der Südseite (2. Bauabschnitt) befinden wir uns derzeit in Verhandlungen. Rommel Dresden GmbH & Co. KG stellte zwischenzeitlich den Anbau Nord fertig und ist nun noch mit kleineren Restarbeiten im gesamten Gebäude beschäftigt. Der Kran wurde kurz nach dem gut besuchten Richtfest am 24.06.2011 abgebaut.
Im Inneren laufen die Arbeiten Putz und Trockenbau auf Hochtouren, in einzelnen Bereichen sind bereits die Maler zugegen. Die Sanitär- und Heizungs-Grobinstallationen sind nahezu fertiggestellt, in den Lagern nehmen Sprinkleranlage, Lüftungs- und Klimatechnik Form an. Die Elektriker verlegen die Leitungen für die Brandmeldeanlage, Alarmanlage, das Schienensystem für die Lagerbeleuchtung und errichten die Zählerplätze und Schaltschränke in den Technikräumen, wo zukünftig alles zusammenläuft. Parallel wurde die Deckenverfugung der Ziegelkappen in den Lagerbereichen fertiggestellt und weitere Schichten Brandschutzanstrich auf die Stahlstützen und Träger aufgebracht.
Anders Metallbau OHG hat bereits die Treppe in der Packzone errichtet, zur Zeit wird in der Werkstatt die große Haupttreppe gefertigt, die nachher im Foyer eingebaut wird und einmal die Etagen vom EG bis zum 2.OG erschließt. Der 4t Lastenaufzug wird durch Lödige Aufzugstechnik GmbH eingebaut, es wurde bereits eine Testfahrt absolviert und im EG (Verladestation) die erste Tür eingebaut. In Kürze beginnt auch der Einbau des Personenaufzugs.
Die Estrichleger haben über 50% der Flächen fertiggestellt, im Lager Erdgeschoss wird momentan mit der Fußbodenbeschichtung begonnen. In den nächsten Tagen wird im 1. OG Lager ein Gussasphalt eingebracht.
Die Dachdecker-Abteilung der Großenhainer Ausbau GmbH dichtet die Terrassen und Flachdächer ab, parallel dazu wurden letzte Arbeiten am Stehfalzdach und den Attikas an den Giebeln Nord und Süd fertiggestellt.
Noch 3,5 Wochen bis zum Umzug … es bleibt spannend!
4t Lastenaufzug · Anders Metallbau OHG · Attika · Fensterbank-Verblechungen · Fenstereinbau · Großenhainer Ausbau GmbH · Gussasphalt · Lödige Aufzugstechnik GmbH · Lüftungs- und Klimatechnik · Packzone · Richtfest · Rommel Dresden GmbH & Co. KG · Sanitär- und Heizungs-Grobinstallationen · Sprinkleranlage · Stehfalzdach · STRABAG AG · superiore.de · superiore.de GmbH · Verladestation
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Beitrag zum Richtfest | Coswiger Infokanal K3
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Quelle: Coswiger Infokanal K3
Coswig · Coswiger Infokanal K3 · Internetversandhandel · Italienischer Wein · Lutz Heimrich · Mirjam Schwarzkopf · Neusörnewitz · Photovoltaikanlage · Richtfest · Sörnewitz · superiore.de · superiore.de GmbH
Bereits Ende August will der Internet-Weinversand von Dresden nach Coswig ziehen – mit 160.000 Flaschen und einem ausgetüftelten Energiekonzept.
Grund zum Anstoßen hatte am 24. Juni der “Noch-Dresdner” Internet-Weinversand SUPERIORE.DE. Die Geschäftsführer Lutz Heimrich und Mirjam Schwarzkopf feierten mit Bauschaffenden, Partnern, Nachbarn und Freunden Richtfest an ihrem künftigen Domizil – dem 100 Meter langen, alten Hauptgebäude der ehemaligen Elektrowärme Sörnewitz (EWS) in Coswig. Weil ihr bisheriger Firmensitz am Felsenkeller am Rande Dresdens zu klein geworden ist, kauften sie nach fast 20 Jahren Leerstand den markanten, dreistöckigen Backsteinbau an der Köhlerstraße zwischen Radebeul und Meißen.
Nach dem Tag des Feierns ging’s jedoch auf der riesigen Baustelle sofort weiter. Die Zeit drängt.
Schon im August will SUPERIORE.DE mit 160.000 Flaschen italienischer Spitzenweine umziehen.
Mitte 2010 ließ die GmbH das Gebäude entkernen, Elektroleitungen und Heizungsrohre entfernen,
Wände und Fenster beseitigen. Seither kümmern sich 120 Arbeiter um den Wiederaufbau. 480 Tonnen Bauschutt wurden beseitigt, 15 Kilometer Elektroleitungen verlegt.
Nun ist der Rohbau abgeschlossen, das Dach gedeckt. Bereits über 5.000 schadhafte Ziegel des roten Baus wurden ausgetauscht, weitere 2.000 werden es noch. Auch viele der insgesamt stolzen 270 Fenster sind schon erneuert, ebenso die Dachterrassen im Westteil betoniert. Die ersten Treppen wurden bereits eingebaut. Doch jede Menge fehlt auch noch, so etwa der Vier-Tonnen-Lastenaufzug, der künftig im Anbau an der Nordseite die Weine aus dem Lkw ins Lager befördert.
Coswigs Oberbürgermeister Frank Neupold (parteilos) sprach während des Richtfestes von einer “historischen Baustelle” und von einer “kreativen, ehrwürdigen Sanierung eines Industriedenkmals”. Besonders hervorzuheben ist dabei ein fein ausgetüfteltes, kostensparendes energetisches Konzept. Schon im jetzigen Baustand lassen sich konkrete Anzeichen dafür erkennen: So sind in den zwei Lagerräumen auf zwei Etagen (1800 Quadratmeter, bisher: 1200) alle Fenster bereits zugemauert, die Außenwände verdoppelt. Die Luftkammern zwischen der äußeren Ziegelwand und der inneren, extra wärmegedämmten Kalksandsteinwand, werden dabei zudem nachts von Nord nach Süd belüftet. Italienische Spitzenweine lagert man am besten bei gleichmäßigen 16 Grad Celsius und 60 Prozent Luftfeuchtigkeit.
Da die dicken Mauern durch wärmeabstrahlende Lampen im Inneren nicht ganz zur optimalen Kühlung der Weine ausreichen, braucht es laut Ingenieur Falk Lobers zudem eine Klimaanlage. Aber nur eine kleine. Um die deshalb entstehenden Stromkosten so gering wie möglich zu halten, wird gerade auf dem Dach eine Photovoltaikanlage mit 74 Kilowatt-Peak für den Eigenverbrauch montiert. Im Winter sorgt nicht nur eine Gasheizung für Wärme, sondern auch ein Blockheizkraftwerk. Dies produziert nicht nur Wärme (30 KW Leistung), auch Strom (20 KW). “Durch diese ganzen Maßnahmen sparen wir zwei Drittel an Energieaufwendungen. Und das letzte Drittel produzieren wir selbst”, sagt Lutz Heimrich.
Die denkmalgerechte Sanierung des im Jahr 1905 errichteten Ziegelbaus kostet rund 3,4 Millionen Euro, knapp die Hälfte wird von Brüssel gefördert. Die Mitarbeiterzahl hat SUPERIORE.DE bereits von sechs auf neun erhöht, Tendenz steigend. Das gesamte Gebäude hat 4.500 Quadratmeter Nutzfläche und bietet damit auch noch Platz für ein weiteres Firmenwachstum. Neben dem Weinlager entstehen Büros, die Verpackstation und sogar eine Wohnung – Denn die beiden Geschäftsführer ziehen im Westflügel selbst mit ein.
Insgesamt 1.500 Weine und 150 Brände hat Superiore im Angebot. Fast 40.000 Kunden zählt Heimrich, sie brachten ihm 2010 rund 3,5 Millionen Euro Umsatz.
- Richtfest SUPERIORE.DE, Impressionen
- DJ Bongo, Richtfest SUPERIORE.DE
- Mirjam Schwarzkopf und Lutz Heimrich beim traditionellen Nagelschlagen
- Ludwig Martin Rade und Lutz Heimrich
- Richtfest SUPERIORE.DE, Impressionen
- Richtfest SUPERIORE.DE, Impressionen
- Herr Stein (SK Meißen), Herr Schikatzki (SK Meißen) und Hauptkommissar Wolf (Polizei Coswig)
- Oberbürgermeister Frank Neupold, Stadt Coswig
- Lutz Heimrich, Geschäftsführer SUPERIORE.DE GmbH
- Jan Keller (Firma Blitzer)
- Richtfest SUPERIORE.DE, Impressionen
- Richtfest SUPERIORE.DE, Impressionen
- Mirjam Schwarzkopf und Lutz Heimrich, Geschäftsführer SUPERIORE.DE GMBH
- Richtfest SUPERIORE.DE, Impressionen
- Lutz Heimrich, Geschäftsführer SUPERIORE.DE
- Sparkasse Meißen, Rainer Schikatzki
- Rainer Schikatzki und Lutz Heimrich im Gespräch
- Lutz Heimrich und Jan Keller (Firma Blitzer)
- Lutz Heimrich und Herr Strauss (ERGO)
- Richtfest SUPERIORE.DE, Impressionen
- Richtfest SUPERIORE.DE, Impressionen
Bildquelle: Daniel Scholz, freischaffender Fotograf, fotura.com
Blockheizkraftwerk · Dachterrassen · Denkmalgerechte Sanierung · Ehemaligen Elektrowärme Sörnewitz (EWS) · Energetisches Konzept · Ingenieur Falk Lobers · Internet-Weinversand · Internetversandhandel · Lutz Heimrich · Mirjam Schwarzkopf · Oberbürgermeister Frank Neupold · Photovoltaikanlage · Richtfest · Sörnewitz · Stadt Coswig · superiore.de
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160 000 Weinflaschen ziehen in ein neues Haus | Sächsische Zeitung 25./26.Juni 2011
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160 000 WEINFLASCHEN ZIEHEN IN EIN NEUES HAUS
Schon im August will der Internet-Weinversand Superiore ins alte EWS-Gebäude ziehen. Ist der Zeitplan zu schaffen?
Wer zurzeit durch das 100 Meter lange, alte Hauptgebäude der ehemaligen Elektrowärme Sörnewitz (EWS) in Coswig geht, sieht noch eine riesige Baustelle. Kaum vorstellbar, dass hier schon im August der Noch-Dresdner Internet- Weinversand Superiore mit 160 000 Flaschen italienischer Spitzenweine einziehen will. Am gestrigen Freitag wurde jedoch schonmal Richtfest gefeiert.
Der Rohbau ist abgeschlossen, das Dach gedeckt. Bereits 5 000 schadhafte Ziegel des roten Backsteinbaus an der Köhlerstraße wurden ausgetauscht, weitere 2 000 werden es noch. Auch viele der insgesamt stolzen 300 Fenster sind schon erneuert, ebenso die Dachterrassen im Westteil betoniert. Auch die ersten Treppen wurden bereits eingebaut. Doch jede Menge fehlt auch noch, so etwa der Vier- Tonnen Lastenaufzug, der künftig an der Nordseite die Weine aus dem Lkw ins Lager befördert.
Ausgetüfteltes Energiekonzept
Coswigs OB Frank Neupold (parteilos) sprach von einer „historischen Baustelle“ und von einer „kreativen, ehrwürdigen Sanierung eines Industriedenkmals“. Sparkassen- Vorstandsmitglied Rainer Schikatzki fragte, ob es funktioniere, italienische Weine inmitten des sächsischen Weinanbaugebietes zu vertreiben? „Ja, Weinkenner probieren immer was Neues aus“, gab er gleich selbst die Antwort. Die denkmalgerechte Sanierung des im Jahr 1905 errichteten Gebäudes kostet rund 3,4 Millionen Euro, knapp die Hälfte wird von Brüssel gefördert. Die Mitarbeiterzahl hat Superiore- Geschäftsführer Lutz Heimrich bereits von sechs auf zehn erhöht, Tendenz steigend.
Weil Heimrichs bisheriger Firmensitz am Felsenkeller am Rande Dresdens zu klein geworden ist, kaufte er nach fast 20 Jahren Leerstand den dreistöckigen Backsteinbau in Neusörnewitz. Mitte 2010 ließ er ihn entkernen, Elektroleitungen und Heizungsrohre entfernen, Wände und Fenster beseitigen. Seither kümmern sich 120 Arbeiter um den Wiederaufbau. Nur zwei Zahlen: 480 Tonnen Bauschutt wurden beseitigt, 15 Kilometer Elektroleitungen verlegt. Probleme und Bauverzug bereitete vor allem der steigende Grundwasserspiegel.
Wer einen Baustellenrundgang macht, stößt jetzt bereits immer wieder auf Anzeichen eines fein ausgetüftelten, kostensparenden energetischen Konzeptes. So sind in den zwei Lagerräumen auf zwei Etagen alle Fenster bereits zugemauert, die Außenwände verdoppelt. Die Luftkammern zwischen der äußeren Ziegelwand und der inneren, extra wärmegedämmten Kalksandsteinwand werden dabei zudem nächtlich von Nord nach Süd belüftet. Italienische Spitzenweine lagert man eben am besten bei gleichmäßigen 16 Grad Celsius und 60 Prozent Luftfeuchtigkeit.
Da die Mauern zum Beispiel durch wärmeabstrahlende Lampen im Inneren nicht ganz zur optimalen Kühlung der Weine ausreichen, braucht es laut Ingenieur Falk Lobers zudem eine Klimaanlage. Aber nur eine kleine. Um die deshalb entstehenden Stromkosten so gering wie möglich zu halten, wird ab Montag auf dem Dach eine Photovoltaikanlage mit 74 Kilowatt-Peak für den Eigenverbrauch montiert. Mehr noch: Im Winter sorgt nicht nur eine Gasheizung für Wärme, sondern auch ein Blockheizkraftwerk. Dies produziert sogar nicht nur Wärme (30 KW Leistung), auch Strom (20 KW). „Durch diese ganzen Maßnahmen sparen wir zwei Drittel an Energieaufwendungen. Und das eine Drittel produzieren wir selbst“, sagt Heimrich.
Das gesamte Gebäude hat 4 500 Quadratmeter Nutzfläche – neben dem Weinlager für Büros, die Verpackstation und sogar für Wohnungen. Denn der Chef zieht persönlich mit ein.
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Quelle: Sächsische Zeitung, Meißen, 25./26. Juni 2011, Marco Mach/ Fotos: Kube
Blockheizkraftwerk · Internet-Weinversand Superiore · italienische Spitzenweine · kostensparendes energetisches Konzept · Lutz Heimrich · Mirjam Schwarzkopf · Oberbürgermeister Frank Neupold · Photovoltaikanlage · Rainer Schikatzki · Richtfest · Sächsische Zeitung · Sörnewitz · Sparkasse Meißen




























































































