Jul/14

28

Aktuelle Impressionen

Gewinnen beginnt mit beginnen (Shakespeare)

und vollenden können ist Kraft (Laotse).

Vor mehr als vier Jahren wurden die Verträge besiegelt, die der ehemaligen EWS Neusörnewitz eine Zukunft und unserem Unternehmen eine neue Heimat gaben. Die Sanierung des 1905 erbauten Industriedenkmals hat sich an vielen Stellen als schwieriger herausgestellt als erwartet und uns neben viel Kraft auch einen beträchtlichen Bauverzug nebst Budgetüberschreitung beschert.

Seit über zweieinhalb Jahren beleben wir dieses Haus Tag für Tag und haben bis heute mehr als 50.000 Pakete mit italienischen Winzerweinen und authentischer Feinkost an unsere Kunden versendet. Inzwischen zeugen auch die renaturierten Außenflächen von der neuen Ära dieses geschichtsträchtigen Ortes, wir teilen hier gern einige Impressionen unserer nicht mehr ganz so neuen Heimat mit Ihnen.

Copyright: fotura.com/ SUPERIORE.DE

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Mai/13

19

Renaturierung südliche Außenanlagen | Die Gleise

Mit dem Eisenbahnbau fing damals das Wirtschaftswunder an. Nicht wundern: Bei uns werden die Schienen der ehemaligen Werksstrecke dank unseres historischen Pflasters in Kürze zum Laufsteg.

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Unser definitiv letzter Bauabschnitt – jetzt geht’s unserer Schokoladenseite ans Leder: In den nächsten Wochen wird die STRABAG die knapp 3.000 qm unserer südlichen Außenanlagen (straßenseitig) renaturieren. Die Leistungen umfassen den Bodenaustausch, Entfernen alter Betonplatten, das fachgerechte Auspflastern unserer alten Schienen und den Zaunbau. Die Krönung: An der Südwand des Gebäudes pflanzen wir 99 Rebstöcke (Phönix), eine sehr robuste weisse Rebsorte. Wann wir zur ersten Verkostung laden, steht allerdings noch in den Sternen – glücklicherweise ist’s auch eine Speisetraube :).

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Bildquelle: Daniel Scholz, freischaffender Fotograf, fotura.com

Mai/12

22

Geschafft!

Bildquelle: Daniel Scholz, freischaffender Fotograf, fotura.com

Mrz/12

2

Impressionen

Bildquelle: Daniel Scholz, freischaffender Fotograf, fotura.com

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Nov/11

28

Die Gesichter der Baustelle | Teil 15

Bildquelle: Daniel Scholz, freischaffender Fotograf, fotura.com

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Okt/11

17

Die Gesichter der Baustelle | Teil 14

Es geht voran: Die Außenanlagen Nordseite sind zu 80 Prozent fertiggestellt. Die Firma STRABAG legt derzeit, nach Asphaltierung der Verkehrswege, die Fußwege an der Gebäudeaußenwand Nord und die Lichtschächte an. So entstehen auch nach und nach auch die Außenbeleuchtung und die zukünftigen Grünflächen. Am 17.10. wird mit der Montage der Zaunanlage und dem Bau der Fußwege begonnen. Der Außenputz Nordseite ist fertiggestellt und die Anstreicher bringen die Farbe auf. Die Fensterbleche werden angebracht.

Die Büroflächen sind, bis auf noch fehlende Türen und Inneneinrichtung, fertig. Die Parkettleger bringen noch das letzte Finish auf. Die große Haupttreppe im Foyer ist im Rohbau fertiggestellt und das Geländer wird angeschweißt. Die Innenbeleuchtung ist in den fertiggestellten Bereichen montiert und betriebsbereit. Derzeit wird am Personenaufzug gearbeitet.

Im Treppenturm Nord sind die Fliesen gelegt und die Fensterbänder eingebaut. Derzeit werden dort weitere Dachdeckerarbeiten vorgenommen und das Treppengeländer montiert.

Die Fußbodenbeschichtungen in den Lager- und Kommissionier-Bereichen sind durchgeführt. Die Sanitär- und Aufenthaltsbereiche für die Mitarbeiter sind zum Großteil fertiggestellt, derzeit laufen hier die Bodenlegearbeiten.

Die Heizanlage ist in Betrieb, das Blockheizkraftwerk wird noch endmontiert. Die Heizkörper sind im gesamten Objekt bereits angeschlossen. Nun folgt die Feinmontage in den Sanitärbereichen. Die gesamte Elektroverteilung ist fertiggestellt, jetzt werden Brandmeldeanlage und Einbruchmelde-anlage installiert und die Restarbeiten für den Einbau der Klimatechnik vorgenommen.

Der Lastenaufzug ist bereits durch den TÜV abgenommen. Verladestation und Schnelllauf-Tore der Firma Hörmann sind eingebaut. Ebenso die meisten Brandschutztüren und Stahltüren an den Lagerbereichen. Die Haupteingangstür Foyer und einige Nebeneingangstüren sind teilweise, soweit bisher möglich, eingebaut.

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Wir als ”versierte” Weintrinker sind natürlich stolz, bei solch einem Großprojekt in Sachen Wein und italienische Feinschmeckereien mit dabei sein zu dürfen. Die Arbeiten gingen zügig voran, erforderten jedoch ein hohes Maß an Koordination. Durch den engen Terminplan es nötig, die Baustelle mit mehreren anderen Gewerken zu teilen. Maler, Fliesenleger, Elektriker und wir als Parkettleger arbeiteten auf engem Raum zusammen. Dies wurde gut gemeistert, nur der Maler hatte nichts zu lachen, er wurde von uns regelrecht getrieben.

Auch die erhöhte Feuchtigkeit stellte ein großes Problem dar, welches die Verlegung des Parketts zeitlich verzögerte. Aus diesem Grunde konnten die geplanten Arbeiten erst später als geplant gestartet werden und wurden zum Teil auch in die Nacht verlegt, um andere Gewerke nicht zu behindern.

Wir wünschen der SUPERIORE.DE GMBH weiterhin viel Erfolg.

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EWS-GEBÄUDE VON EINST IST BALD WEINLAGER

 „Superiore.de“ zieht mit leichter Verspätung ein

Coswig. Kämmerer und Bürgermeister Thomas Schubert (parteilos) kann sich freuen: zum heutigen Sonnabend will „Superiore.de“-Chef Lutz Heimrich seinen Internetweinhandel in Coswig anmelden. „Mit 3,5 Millionen Euro Jahresumsatz ist er ein Schwergewicht“, sagt Stadtrat Jürgen Splettstößer (DSU).

Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis Heimrich sein Gewerbe auch faktisch komplett aus dem Dresdner Eiswurmlager in das ehemalige Eingangsgebäude der Elektrowärme Sörnewitz (EWS) im Coswiger Ortsteil Neusörnewitz verlagert hat. Die Sanierung des 1905 erbauten Industriedenkmals hat sich als schwieriger herausgestellt als erwartet. Der aus unterschiedlichen Problemen resultierende Bauverzug hat sich auf fünf bis sechs Monate summiert, wie Heimrich schätzt. So sorgt seit November das steigende Grundwasser für feuchte Keller, was sich nur durch den dauerhaften Einsatz von Pumpen lösen ließ. Außerdem sei der beauftragte Haustechniker mitten in den Arbeiten Pleite gegangen.

Darüber hinaus wollte Heimrich nach langen Querelen, wie er sagt, seiner Bauleitung kündigen. Das Büro kam ihm zuvor und kündigte seinerseits, was Heimrich weitere Verzögerungen einbrachte. Um acht Prozent übersteigen die Baukosten das ursprünglich kalkulierte Budget. Sie liegen nun bei drei Millionen Euro, von denen die Hälfte Fördermittel sind.

Trotz aller Schwierigkeiten sei man schon zu 70 Prozent umgezogen, sagt Heimrich. Am Ende sollen 160 000 Weinflaschen in dem Gebäude lagern, die neun Mitarbeiter über das Internet verkaufen.

Der Bau soll Mitte Oktober endgültig bezugsfertig werden. Dann rechnet Heimrich zumindest mit der Brandschutztechnischen Prüfung, die Voraussetzung für die Betriebsaufnahme ist. Derzeit wird noch am Anbau auf der Rückseite des Gebäudes gearbeitet, wo Lastenaufzug und Be- und Entladevorrichtungen entstehen. Ebenso ist die Westseite des Gebäuderiegels noch Baustelle. Hier lässt sich Heimrich eine Wohnung einrichten. Dafür hat er extra einen Teil der maroden Bausubstanz abtragen lassen und erhält so eine terrassierte Wohnfläche auf zwei Ebenen mit bestem Blick in Richtung Elbe und Spaargebirge. Spätestens Ende des Jahres will er mit seiner Lebensgefährtin eingezogen sein und dann wie ein Unternehmer alten Stils unter demselben Dach wie sein Gewerbe leben.

Für Coswig bedeutet der Einzug des Weinhändlers neben den zu erwartenden Einnahmen aus der Gewerbesteuer vor allem so eine Art Befreiungsschlag im Gewerbegebiet EWS. Das lag zum großen Teil lange Jahre brach, wird derzeit für 8,2 Millionen Euro saniert, von denen der Freistaat 7,4 Millionen Euro zahlt. Da das Eingangsgebäude als einziges unter Denkmalschutz steht, schien es das gesamte Projekt zu gefährden: Für eine Sanierung war einfach kein Geld da. Entsprechend wurde Heimrich mit seinen Plänen wie ein Heilsbringer empfangen. Diese Rolle ist ihm auch zukünftig zugedacht: Mit seinem Internethandel ist im 17 Hektar großen Gebiet die erste Ansiedlung geschafft. „Und wenn der erste einmal da ist, kommen die anderen nach“, sagt Wirtschaftsförderin Annett Sachers.

Um den gesamten Artikel im Original zu sehen, klicken Sie bitte hier.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten, 1./2.10.2011, Uwe Hoffmann

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Aug/11

23

Impressionen | August 2011

 

Bildquelle: Daniel Scholz, freischaffender Fotograf, fotura.com

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Aug/11

2

Die Gesichter der Baustelle | Teil 13

Bis heute wurden 90% der Fassade Südseite fertiggestellt und das Gerüst ist in vielen dieser Bereiche (Süd-Ost-Fassade) bereits gefallen. Der Fenstereinbau wurde abgeschlossen, jetzt beginnen auf der Nordseite die Vorbereitungen für den Außenputz und die Fensterbank-Verblechungen werden vorgenommen.

Mit der Firma STRABAG AG wurde ein versiertes Tiefbauunternehmen verpflichtet, welches zur Zeit die Grundleitungen Entwässerung, Schmutzwasser und die Verkehrsflächen (Zufahrt Rampe, Parkflächen, Fußwege) Nordseite erstellt. Bezüglich der Südseite (2. Bauabschnitt) befinden wir uns derzeit in Verhandlungen. Rommel Dresden GmbH & Co. KG stellte zwischenzeitlich den Anbau Nord fertig und ist nun noch mit kleineren Restarbeiten im gesamten Gebäude beschäftigt. Der Kran wurde kurz nach dem gut besuchten Richtfest am 24.06.2011 abgebaut.

Im Inneren laufen die Arbeiten Putz und Trockenbau auf Hochtouren, in einzelnen Bereichen sind bereits die Maler zugegen. Die Sanitär- und Heizungs-Grobinstallationen sind nahezu fertiggestellt, in den Lagern nehmen Sprinkleranlage, Lüftungs- und Klimatechnik Form an. Die Elektriker verlegen die Leitungen für die Brandmeldeanlage, Alarmanlage, das Schienensystem für die Lagerbeleuchtung und errichten die Zählerplätze und Schaltschränke in den Technikräumen, wo zukünftig alles zusammenläuft. Parallel wurde die Deckenverfugung der Ziegelkappen in den Lagerbereichen fertiggestellt und weitere Schichten Brandschutzanstrich auf die Stahlstützen und Träger aufgebracht.

Anders Metallbau OHG hat bereits die Treppe in der Packzone errichtet, zur Zeit wird in der Werkstatt die große Haupttreppe gefertigt, die nachher im Foyer eingebaut wird und einmal die Etagen vom EG bis zum 2.OG erschließt. Der 4t Lastenaufzug wird durch Lödige Aufzugstechnik GmbH eingebaut, es wurde bereits eine Testfahrt absolviert und im EG (Verladestation) die erste Tür eingebaut. In Kürze beginnt auch der Einbau des Personenaufzugs.

Die Estrichleger haben über 50% der Flächen fertiggestellt, im Lager Erdgeschoss wird momentan mit der Fußbodenbeschichtung begonnen. In den nächsten Tagen wird im 1. OG Lager ein Gussasphalt eingebracht.

Die Dachdecker-Abteilung der Großenhainer Ausbau GmbH dichtet die Terrassen und Flachdächer ab, parallel dazu wurden letzte Arbeiten am Stehfalzdach und den Attikas an den Giebeln Nord und Süd fertiggestellt.

Noch 3,5 Wochen bis zum Umzug … es bleibt spannend!

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